Wettbewerb 100 Orte für Industrie 4.0

21 baden-württembergische Industrie 4.0-Leuchtturmprojekte von der Allianz Industrie 4.0 ausgezeichnet

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Staatssekretär Peter Hofelich hat am 4. Mai 2016 die Preisträger der dritten Runde des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden einundzwanzig Betriebe prämiert, die Industrie 4.0 erfolgreich im Unternehmensalltag umgesetzt haben.

Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0.

„Auch die dritte Runde des Wettbewerbs zeigt: Der baden-württembergische Mittelstand wird immer stärker in den Bereichen Industrie 4.0 und Digitalisierung. Baden-Württemberg ist ein bedeutender Innovations- und Wirtschaftsstandort. Beim Zusammenwirken von Arbeit und Technik bei Industrie 4.0 spielt aber immer der Mensch die entscheidende Rolle - industrieller Fortschritt sollte sich immer darauf ausrichten. Das machen auch die prämierten Unternehmen ganz deutlich. Der Preis soll gute Ideen aus dem Land noch bekannter machen und auch andere Unternehmen und Institutionen motivieren, in der Industrie 4.0 aktiv zu werden“, sagte Staatssekretär Peter Hofelich.

Die prämierten Projekte reichen von neuen Produkten, Komponenten, Maschinen und Anlagen über Software- und Vernetzungslösungen bis hin zu neuen Produktions- und Organisationsprozessen sowie neuen Leistungsangeboten für Industrie- und Privatkunden. Den ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen bietet der Wettbewerb eine breite Bühne, um so ihre Industrie 4.0-Lösungen noch stärker zu bewerben.

„Die heute vorgestellten Lösungen zeigen: Baden-württembergischen Unternehmen kommt im Kontext von Industrie 4.0 eine Schlüsselrolle zu“, so Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Landesverbandes Baden-Württemberg. „Die zahlreichen Bewerbungen zeigen, dass unsere Unternehmen die Digitalisierung mit großen Anstrengungen vorantreiben. Der Maschinen- und Anlagenbau ist dabei vor allem als Lieferant intelligenter Investitionsgüter wichtiger Innovationstreiber.“

Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde zur Auszeichnung als einer der 100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg. Außerdem werden sie auf der Internetseite der Allianz (www.i40-bw.de) präsentiert und in den Kompetenzatlas des Landes Baden-Württemberg aufgenommen.

Folgende Unternehmen und Organisationen wurden ausgezeichnet:

  • ACD Elektronik GmbH/ACD Gruppe
  • ASYS Group
  • Bilz Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG
  • ebm-papst St. Georgen GmbH & Co. KG zusammen mit dem Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) am KIT
  • Eagle Peak GmbH
  • Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG
  • ESCAD Medical GmbH
  • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
  • Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM
  • GEMÜ Gebrüder Müller Apparatebau GmbH & Co. KG
  • GEWATEC GmbH & Co. KG
  • Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.
  • HAINBUCH GmbH
  • INTEC International GmbH zusammen mit Coperion GmbH
  • PMDM GmbH
  • SAP SE zusammen mit Mercedes-AMG GmbH
  • SOTEC GmbH + Co. KG
  • WIBU-SYSTEMS AG


Weitere Informationen:
Die Netzwerkinitiative Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 begleiten. Als Sprecher stehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg Dr. Manfred Wittenstein (Aufsichtsrat der Wittenstein AG) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter der Fraunhofer IPA) vor. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt. Die Partner der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungsreinrichten sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

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