Tag der Arbeit

Arbeits- und Wirtschaftsministerin zum Tag der Arbeit

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Zum internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai betont die Arbeits- und Wirtschaftsministerin die Bedeutung der Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Gewerkschaften.

„Die Sozialpartnerschaft ist ein wichtiges Instrument, Interessensgegensätze konstruktiv auszugleichen. Mein Dank gilt deshalb am heutigen Tag den Sozialpartnern und ihrem Engagement“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Auch beim gemeinsamen Eintreten für eine starke Demokratie nehmen die Sozialpartner eine wichtige Rolle ein. „Den vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Problemen dürfen wir nicht mit Konfrontation und Spaltung entgegentreten, sondern mit gemeinsamem Handeln auf einer demokratischen Wertebasis“, ist Hoffmeister-Kraut überzeugt.

Der 1. Mai sei zudem ein Tag, so die Ministerin, an dem man sich mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation und den Folgen für den Arbeitsmarkt auseinandersetzen müsse. „Nach vielen Jahren der Wachstumsschwäche befindet sich Baden-Württemberg in einer Wachstumskrise und muss Acht geben, dass sich diese nicht verfestigt. Zurecht weisen auch die Gewerkschaften hierauf immer wieder hin“, so die Wirtschaftsministerin. Erfreulicherweise habe diese Entwicklung auf den Arbeitsmarkt bislang nur bedingt durchgeschlagen, was auch an der demografischen Entwicklung liege. Hoffmeister-Kraut weiter: „Weil wir es aber weniger mit konjunkturellen Faktoren zu tun haben, die unsere Wirtschaftsentwicklung hemmen, sondern unsere Unternehmen vor allem vor großen strukturellen Problemstellungen stehen, müssen wir diese verstärkt angehen. Fest steht, dass der Qualifizierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dabei eine immer größere Bedeutung zukommt.“

Vor allem die Digitalisierung im Allgemeinen und KI im Besonderen veränderten bereits jetzt die Tätigkeiten von vielen Beschäftigten im Land. „Darauf müssen wir reagieren“, hält die Ministerin fest und betont, dass es dabei nicht helfe, den Kopf in den Sand zu stecken. „Take your Chänce“ – ganz nach dem Motto der Weiterbildungskampagne der Landesregierung – appelliert Hoffmeister-Kraut deshalb an die Sozialpartner, gemeinsam der Weiterbildung noch mehr Bedeutung zu schenken: „Weiterbildung ist für alle da. Sie bietet jeder und jedem die Chance auf neue Kompetenzen, beruflichen Aufstieg, bessere Verdienstmöglichkeiten und Vieles mehr. Wie gute Tarifverträge, die der DGB in den Fokus seiner diesjährigen Kampagne zum 1. Mai stellt, trägt die Weiterbildung eben auch dazu bei, dass die Beschäftigten mit Sicherheit und Zuversicht in die Zukunft schauen können“, so die Arbeits- und Wirtschaftsministerin.

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