Arbeitsmarkt

„Der Arbeitsmarkt reagiert robuster als im letzten Frühjahr“

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Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: Martin Stollberg / Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)

„Neben saisonüblichen Einflüssen kommen nun auch die Auswirkungen des Lockdowns auf dem baden-württembergischen Arbeitsmarkt im Januar an“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg.

Im Januar 2021 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Dezember 2020 um 19.100 bzw. 7,2 Prozent auf knapp 283.600 angestiegen. „Der zum Jahresbeginn zu erwartende Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist eingetroffen“, erklärte die Arbeitsministerin. „Doch die leichte Entspannung, die wir zum Jahresende spürten, und auch die neuen Arbeitslosenzahlen zeigen, dass der Arbeitsmarkt robuster auf die Einschränkungen reagiert als im letzten Frühling. Das Schlimmste wird derzeit immer noch durch die bewährte Kurzarbeit aufgefangen“, betonte die Ministerin.

Die Arbeitslosenquote liegt im Januar 2021 mit 4,5 Prozent erstmals seit Monaten wieder höher als im Vormonat (4,2 Prozent), und noch immer deutlich über dem Wert von 3,5 Prozent des Vorjahresmonats Januar 2020. Aktuell fällt die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 63.000 bzw. 28,6 Prozent höher aus. „Jugendliche unter 25 Jahren sind vom Anstieg der Arbeitslosigkeit am wenigsten betroffen“, zeigte sich Hoffmeister-Kraut erfreut. Sie haben den niedrigsten Zuwachs der Arbeitslosen mit rund 1.150 bzw. 5,0 Prozent im Vergleich zum Dezember 2020 zu verzeichnen. Bei den Älteren über 50 Jahren ist es im Januar 2021 zu einer deutlicheren Erhöhung der Arbeitslosigkeit von 77.184 bzw. 8,2 Prozent gekommen. „Wir rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit im Verlauf des Jahres 2021 zurückgeht und die Beschäftigung wieder ansteigt. Die Unterstützungsprogramme der Bundes- und der Landesregierung sind gut eingesetzt und zeigen Wirkung“, sagte Hoffmeister-Kraut.

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