5G-Modellregionen

Elf Projekte aus dem Land erfolgreich beim Wettbewerb „5G-Modellregionen“ der Bundesregierung

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich heute (20. Dezember) hocherfreut über das Ergebnis der ersten Runde des vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) ausgerichteten Wettbewerbs „5G-Modellregionen“. „Elf Projekte aus Baden-Württemberg waren erfolgreich mit ihrer Bewerbung. Bei bundesweit insgesamt 67 Gewinnern ist das eine tolle Erfolgsquote unserer teilnehmenden Konsortien. Der Aufbau der Modellregionen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Baden-Württemberg mit seinen starken Regionen zum Vorreiterland für die 5G-Technologie zu machen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die ausgewählten Konsortien erhalten nun jeweils eine Förderung des BMVI in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Damit sollen die eingereichten Projektskizzen zu „5G-Modellregionen“ weiterentwickelt werden. „Der neue 5G-Standard ist die Basis für eine erfolgreiche und umfassende Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie, für intelligente Mobilität und für das Internet der Dinge. Ich freue mich sehr, dass der Wettbewerb in Baden-Württemberg auf eine solch große Resonanz gestoßen ist. Das zeigt, dass auf regionaler und kommunaler Ebene im Land enormes Interesse an der Nutzung der neuen 5G-Mobilfunktechnolgie für eine große Bandbreite an Branchen besteht. Jetzt gilt es, die Projektideen zügig weiter auszuarbeiten und zur Umsetzung zu bringen“, sagte die Ministerin. Auch die in der ersten Runde des Wettbewerbs nicht erfolgreichen Konsortien ermutigte die Ministerin zur Fortsetzung ihrer wertvollen Arbeit: „Alle eingereichten Projektideen sind es wert, weiterentwickelt zu werden“, so Hoffmeister-Kraut.


Insgesamt hatten sich 20 Konsortien aus Baden-Württemberg für die Förderung beworben. Bundesweit hatte die Jury beim BMVI aus 138 Antragsskizzen insgesamt 67 Projekte ausgewählt. Nach Informationen des Landkreistags Baden-Württemberg waren die Projekte folgender Konsortien aus dem Land erfolgreich:

  • Landkreis Böblingen
  • Landkreis Heidenheim
  • Landkreise Reutlingen, Zollernalb, Sigmaringen und die Stadt Reutlingen
  • Metropolregion Rhein-Neckar
  • Ostalbkreis
  • Schwabenbund e. V.
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Stadt Aalen
  • Stadt Schwäbisch Gmünd
  • Stadt Ulm gemeinsam mit den Kreisen Alb-Donau und Neu-Ulm (Bayern)
  • Stadt Stuttgart

Weitere Informationen:

Der Förderwettbewerb „5G-Modellregionen“ richtet sich an Städte und Kommunen und ist Teil der 5G-Strategie der Bundesregierung, die bereits im Juli 2017 ausgerufen wurde. Ziel des Wettbewerbs ist es, auf regionaler Ebene beispielhaft die Entwicklung von 5G-Anwendungen zu fördern. Der Wettbewerb ist zweistufig angelegt: in der ersten Phase erhalten insgesamt 67 Antragsteller Fördermittel in Höhe von 6,2 Millionen Euro für die Ausarbeitung ihrer Projektskizzen.


Zusammen mit den kommunalen Landesverbänden hatte das Wirtschaftsministerium die Konsortien aus Baden-Württemberg bei der Antragstellung über die Digitalakademie Baden-Württemberg intensiv im Rahmen von zwei Workshops begleitet. Bereits in der zweiten Januarhälfte ist ein weiteres Treffen aller Antragsteller im Wirtschaftsministerium geplant. Bei dieser Gelegenheit wird auch über Fördermöglichkeiten von 5G-Projekten über die Europäische Union informiert.

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