Vermögen und Bau

Grundsteinlegung für den 1. Bauabschnitt des Engler-Bunte-Instituts auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Grundsteinlegung für den 1. Bauabschnitt zur baulichen Neuordnung des Engler-Bunte-Instituts auf dem Campus Süd des KIT. (Foto: KIT)

Bei der Grundsteinlegung für den 1. Bauabschnitt zur baulichen Neuordnung des Engler-Bunte-Instituts am 3. März 2016 sagte Staatssekretär Peter Hofelich: „Die Altbauten des Engler-Bunte-Instituts haben einen dringenden Sanierungsbedarf und benötigen zeitgemäß zugeschnittene neue Flächen."

"Die abschnittsweise Erneuerung der einzelnen Fachinstitute am bisherigen Standort Engler-Bunte-Ring ist die richtige Lösung. Damit bleiben alle Fachbereiche bis zum Abschluss der Gesamtneuordnung räumlich eng verbunden. Mit den Investitionen in die Hochschullandschaft und ihre Infrastruktur unterstützen wir die universitäre Spitzenforschung und stärken damit den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, so Hofelich weiter.

Die Amtschefin des Forschungsministeriums, Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz, betonte: „Das Engler-Bunte-Institut ist eine der renommiertesten Forschungsadressen, wenn es um Wasserchemie, Brennstofftechnologie und Verbrennungstechnik geht. Themenfelder, die viel beitragen können, um die Energieversorgung der Zukunft sehr viel umweltverträglicher zu gestalten. Um Forschung und Lehre in diesen Bereichen voranzutreiben, sind Hörsäle nötig, die modernsten didaktischen Anforderungen entsprechen. Labore, die höchsten technischen Standard aufweisen und Arbeitsplätze, die eine zeitgemäße Ausstattung besitzen. Unsere Hochschuleinrichtungen zu modernisieren, ist eine große Aufgabe. Die Landesregierung hat sie - auch mit dieser Grundsteinlegung - beherzt angepackt“.

„Der Neubau für den Bereich I des Engler-Bunte-Instituts ist mit seinen Labor- und Technikums-Flächen ein weiterer Schritt zur Schaffung einer herausragenden Forschungs- und Lehrinfrastruktur am KIT“, sagte Prof. h.c. Dr. Joachim Knebel, Bereichsleiter am KIT. „Der Ingenieurnachwuchs wird hier anwendungsnah in Brennstofftechnologie, Verbrennungstechnik, Energieverfahrenstechnik sowie Wasserchemie und Wassertechnologie ausgebildet.“

Die Gebäude des Engler-Bunte-Instituts (EBI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) stammen zu einem großen Teil noch aus den 1960er-Jahren und sind sanierungsbedürftig. Untersuchungen hatten zum Ergebnis, dass eine Generalsanierung unwirtschaftlich ist. Daher wurde für das Institutsareal ein Entwicklungskonzept erstellt, das eine strukturelle Neuordnung durch eine stufenweise Errichtung von Ersatzneubauten vorsieht.

Mit dem Institutsneubau „Chemische Energieträger - Brennstofftechnologie“ erfolgt der 1. Bauabschnitt der baulichen Gesamtneuordnung. Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnitts wird insbesondere zu Energiekonzepten der Zukunft geforscht werden. Darunter fallen beispielsweise die Erzeugung von Energiespeichern, Hochtemperaturprozesse zur Nutzung von Biomassen oder die Erzeugung von Erdgas aus erneuerbaren Quellen. Die Themengebiete des Engler-Bunte-Instituts sind große Forschungsfelder der Zukunft.

Das Land Baden-Württemberg investiert insgesamt 26 Millionen Euro in die Umsetzung des 1. Bauabschnittes zur Neuordnung des Engler-Bunte-Instituts am KIT. Daneben werden rund 3 Millionen Euro für die Ausstattung des Gebäudes sowie weitere Baukosten über das KIT beigesteuert. Weitere 3 Millionen Euro kommen aus einem Sonderprogramm für das MINT-Kolleg, das vorübergehend einen Teil der Flächen nutzt. Die Baufertigstellung ist im Frühjahr 2018 vorgesehen.

Weitere Informationen

Der 1. Bauabschnitt setzt sich aus zwei eigenständigen Gebäuden zusammen, die über eine Brücke miteinander verbunden werden. Die Gebäude umschließen einen zukünftig baumbestandenen Platz an der Richard-Willstätter-Allee, von dem aus das neue Hörsaal- und Institutsgebäude erschlossen wird. Dieses Gebäude wird zukünftig von allen Einzelinstituten des Engler-Bunte-Instituts und des MINT-Kollegs genutzt werden. Hier befinden sich neben dem zentralen Hörsaal auch Seminarräume und Praktikumslabore. Im zweiten Gebäude wird das Institut für Chemische Energieträger und Brennstofftechnologie untergebracht.

Weitere Meldungen

Logo
Start-up BW

Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf

Frühe Finanzierung für Unternehmen: Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf.

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Zulieferertag Automobilwirtschaft BW 2026

Zwischen Kostendruck und Strukturwandel - Wie Baden-Württembergs Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Start-up BW Local
Start-up BW

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen – zeichnet 23 Kommunen und Kommunalverbünde aus.

Delegationsreise China
Reise

Staatssekretär zu Reise nach China aufgebrochen

Staatssekretär besucht Empfang anlässlich Partnerschaftsjubiläum in Liaoning und informiert sich über wirtschaftspolitische Schwerpunkte Chinas.

Radarsatellit umrundet die Erde.
Förderung

Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro unterstützt

Baden-Württemberg unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Bundesrat

Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Jahrelanger Einsatz zahlt sich aus: Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist mit HANDWERK BW und baden-württembergischen Handwerksunternehmen nach Rumänien.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Berufliche Ausbildung

„Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ wird weiter ausgebaut

Das Ministerium für Wirtschaft Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg baut das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ weiter aus.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Zumeldung

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe – Klares Bekenntnis zum Standort in Baden-Württemberg.

Start-up WOW Challenge 2026
Start-up BW

BLACKPIN.IOT GmbH agewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026"

Bühne frei für Innovation: BLACKPIN.IOT GmbH aus Aalen/Hüttlingen gewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2026/27“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitte mit einem symbolischen Förderscheck
Förderung

Land fördert Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS mit zehn Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg fördert mit rund zehn Millionen Euro das Embodied AI Center als Teil des künftigen IPAI CAMPUS.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026

Gründerwasen 2026: Baden-Württembergs Start-up-Ökosystem in einem Festzelt vereint.

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Förderung

Land fördert Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus finanziert die Initialphase des Vor-habens „Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr – IZEDD“ mit rund 300.000 Euro.

Wirtschaftsgipfel Afrika
Wirtschaftsgipfel Afrika

5. Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Im Mittelpunkt des 5. Wirtschaftsgipfel Afrika stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.

Auftaktveranstaltung Frauenwirtschaftstage 2026
Frauenwirtschaftstage

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial steht im Mittelpunkt.