Landeswettbewerb

Landeswettbewerb JUNIOR

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Gewinner Landeswettbewerb JUNIOR

Die Schülerfirmen „Fallcision“ und „EcoCraft Creations“ gewinnen den JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg.

 

Die Schülerfirma „Fallcision“ vom Richard-Wagner-Gymnasium aus Baden-Baden und „EcoCraft Creations“ vom Gymnasium Engen haben den JUNIOR Landeswettbewerb und damit den Titel „Bestes JUNIOR Unternehmen Baden-Württemberg 2024“ am 10. April in Stuttgart gewonnen. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: „Schülerfirmen schärfen soziale Kompetenzen und betriebswirtschaftliches Know-how, sie ermöglichen wertvolle Erfahrungen und machen Lust auf eine unternehmerische Selbstständigkeit. Ich halte es für sehr wichtig, dass Unternehmertum schon in den Schulen vermittelt und eigenes ausprobieren ermöglicht wird. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine lebendige Gründungskultur in Baden-Württemberg.“

Auch für Kultusministerin Theresa Schopper ist der JUNIOR Landeswettbewerb ein spannendes Format: „Die Schülerinnen und Schüler werden mit einer anderen Art des Lernens vertraut – es geht nicht um ein bestimmtes Fach, sondern um Praxiserfahrung. Schülerfirmen sind Stellschrauben und Experimentierfelder innerhalb der Beruflichen Orientierung, die an betriebswirtschaftliche Berufe heranführen.“

Die Freude war groß, als die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertreterinnen und Wirtschaftsvertretern die Sieger im Haus der Wirtschaft in Stuttgart verkündete. „Der Wettbewerb zeigt, wie viele innovative Projekte und ausgefallene Ideen es im Bereich der Schülerfirmen gibt – weiter so! Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihrem Erfolg. Fallcision und EcoCraft Creations wünsche ich für das Bundesfinale gutes Gelingen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Nun dürfen die zwei Jungunternehmen am 3. Juni 2024 auf dem JUNIOR Bundeswettbewerb in Frankfurt am Main für Baden-Württemberg antreten und haben die Chance, Deutschlands beste Schülerfirma zu werden und sich gegebenenfalls damit für das Gen-E Festival vom 02. bis 04. Juli in Catania, Sizilien zu qualifizieren.

Die JUNIOR Unternehmen „Fallcision“ und „EcoCraft Creations“ setzten sich gegen ihre Konkurrenz in Baden-Württemberg durch. Mit ihren Geschäftsideen eines Spiels für die spielerische Aufgabenverteilung im Haushalt sowie der Produktion von Teelichthaltern und Dekorationselementen aus recyceltem 3D-Druck-Filament beeindruckten sie die Jury in einem besonderen Maße. Über Platz 2 freute sich das Unternehmen „Girl* Ressources“ vom Johannes-Kepler-Gymnasium in Leonberg mit der Geschäftsidee eines Automaten für die kostenlose Bereitstellung von Periodenartikeln. Bronze darf das Unternehmen „ReNEWaBottle“ vom Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein nach Hause nehmen.

Der JUNIOR Landeswettbewerb findet in der Mitte der Unternehmenstätigkeit der baden-württembergischen JUNIOR Unternehmen statt. Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer starteten bereits nach den Sommerferien, entwickelten ein Produkt oder eine Dienstleistung und führten monatlich Buch über ihre Geschäftsvorfälle.

Beim Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in den vier Kategorien Pitch- Deck, Jury-Interview, Unternehmenspräsentation auf der Bühne und Geschäfts-idee bewertet. Ausgezeichnet werden die Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren zu begeistern.

Neben den Unternehmenspräsentationen und Jury-Interviews stellten die Jugendlichen auf dem Landeswettbewerb ihre Ideen und Produkte am eigenen Messestand vor – und erhielten die Möglichkeit, sich untereinander als auch mit den Bildungs- und Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern auszutauschen.

Erstmalig wird in Baden-Württemberg der Sonderpreis „Innovation des Jahres – Baden-Württemberg“, gefördert vom Arbeitgeberverband Südwestmetall, vergeben. In JUNIOR Schülerfirmen spielt die Innovationskraft bei der Entwicklung einer tragfähigen Geschäftsidee eine wichtige Rolle. Welche Innovationskraft in JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg steckt, wird in dem Schuljahr 2023/24 auf besondere Weise sichtbar gemacht. Die Sonderauszeichnung und damit den Titel „Innovation des Jahres – Baden-Württemberg“ sichert sich die Schülerfirma Growgamic aus Rutesheim mit ihrem mitwachsenden Blumentropf, wodurch Umtopfen überflüssig wird. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur mit einer problemlösenden Geschäftsidee überzeugen, sondern schafften ein markt- und zukunftsfähiges Produkt und damit ein vielversprechendes Geschäftsmodell mit ihrem JUNIOR Unternehmen.

Der Wettbewerb JUNIOR findet in Baden-Württemberg seit dem Jahr 2000/2001 statt. Seitdem haben sich in Baden-Württemberg über 2.101 JUNIOR Unternehmen mit 30.964 Schülerinnen und Schülern gegründet. Im aktuellen Schuljahr gibt es 110 aktive JUNIOR Schülerfirmen in Baden-Württemberg, davon wurden 54 im Schuljahr 2023/2024 neu gegründet.

Die Veranstaltung wird unterstützt von:

 

In Baden-Württemberg wird JUNIOR unterstützt von:

Weitere Informationen zu den JUNIOR Schülerfirmen

Wie schafft man es, jungen Menschen das komplexe Thema Wirtschaft realitätsnah zugänglich zu machen? Ganz einfach, man lässt sie ein eigenes Unternehmen gründen. Mit unserem bundesweiten Angebot der JUNIOR Schülerfirmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH werden junge Menschen zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Im Sinne von "Entrepreneurship Education" entwickeln Schülerinnen und Schüler verschiedenster Schulformen eine eigene Geschäftsidee und setzen diese nach der Gründung einer Schülerfirma um. Wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung greifen die Jugendlichen selbstständig auf und gestalten diese aktiv mit. Sie erproben im Team unternehmerisches Handeln und lernen, verantwortlich Entscheidungen zu treffen. So werden wichtige Kompetenzen gestärkt, die junge Menschen fit für die Zukunft machen.

Seit 1994 bringt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH Entrepreneurship Education sowie berufliche und finanzielle Bildung in die Schulen. Weitere Informationen finden Sie auf hier.

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