Arbeitsmarkt 2013

Mehr Beschäftigung, aber auch leicht gestiegene Arbeitslosigkeit

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Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember 2013 nach den Angaben von Arbeitsministerin Altpeter und Wirtschafts- und Finanzminister Schmid im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem Plus von nur noch 0,9 Prozent schwächer angestiegen als in den Vormonaten.

Im Dezember 2013 waren in Baden-Württemberg demnach mit 224.896 Menschen rund 2.300 mehr Personen arbeitslos gemeldet als im November (222.552). „Vor dem Hintergrund der zum Jahresende wieder optimistischeren Wirtschaftsaussichten können wir mit dieser Entwicklung durchaus zufrieden sein“, sagten Altpeter und Schmid anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen am 7. Januar 2014 in Stuttgart. „Die für 2014 erwartete Erholung der Konjunktur könnte die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt weiter beleben“, betonte Schmid.

In einer ersten Bilanz für das abgelaufene Jahr 2013 zeigte sich Arbeitsministerin Altpeter insgesamt zufrieden mit Arbeitsmarktentwicklung. Die konjunkturellen Eintrübungen zum Jahresanfang und die Nachwehen der Schuldenkrise in vielen Euroländern hätten auch auf dem robusten baden-württembergischen Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen. Die Zahl der Arbeitslosen habe sich deshalb 2013 mit rund 234.000 Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt gegenüber 222.196 im Jahr 2012 leicht erhöht.

Altpeter: „Trotz des leichten Anstiegs der Arbeitslosigkeit darf aber nicht vergessen werden, dass im Jahr 2013 über 50.000 Menschen zusätzlich den Weg in ein Beschäftigungsverhältnis gefunden haben.“

Sie warnte zugleich davor, die Qualität der Arbeit aus den Augen zu verlieren. „Wenn mehr Beschäftigung mit atypischer und prekärer Arbeit erkauft wird, ist das nicht akzeptabel. Der Segmentierung des Arbeitsmarktes durch eine Aufspaltung in Kern- und Randbelegschaften muss Einhalt geboten werden. Nur mit guter Arbeit kommen wir zu mehr sozialer Gerechtigkeit und nur so können wir der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft begegnen“ betonte die Arbeitsministerin.

Angesichts guter wirtschaftlicher Daten blickt die Ministerin mit Zuversicht auf das Jahr 2014. Sie gehe davon aus, dass der Arbeitsmarkt nicht nur von der weiterhin lebhaften Binnennachfrage sondern auch wieder von den positiven Signalen einer anziehenden Weltkonjunktur profitieren wird. „Ich rechne damit, dass wir Ende 2014 weniger Arbeitslose und einen weiteren Anstieg der Beschäftigung haben werden“, so Altpeter.

Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid erwartet künftig aus Berlin Unterstützung sowohl für die Fachkräftesicherung als auch für eine sozial gerechte und ausgewogene Arbeitsmarktpolitik. Im Koalitionsvertrag, den er mit ausgehandelt habe, sei die Forderung „Arbeit für alle, sicher und gut bezahlt“ fest verankert. „In diesem Sinne werden wir die neue Bundesregierung beim Wort nehmen“, so der Minister.

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