Messebesuch

Minister Schmid besucht Hannover Messe

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Bei seinem Rundgang auf der Hannover Messe hat Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid am 26. April 2016 sowohl große als auch kleine und mittlere Unternehmen und mehrere Gemeinschaftsstände aus Baden-Württemberg besucht. Elektromobilität, Leichtbau und die intelligente Vernetzung in der Produktion bildeten den Schwerpunkt des Rundgangs.

„Mit 440 Ausstellern ist Baden-Württemberg eine der wichtigsten Ausstellerregionen Deutschlands. Dies zeigt, dass die baden-württembergischen Unternehmen mit ihren Innovationen und Produkten bestens für die Zukunft gerüstet sind“, betonte Minister Schmid. „Für den Technologiestandort Baden-Württemberg ist es sehr wichtig, dass die Innovationskraft und das enorme Know-how unserer Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Clusterinitiativen auch international sichtbar werden. Baden-Württemberg ist wie keine andere Region in Europa prädestiniert, als Vorreiter und Leitanbieter die Industrie 4.0 umzusetzen“, so Schmid weiter.

Erstmalig ist auch die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit einem Gemeinschaftsstand auf der Teilmesse „Digital Factory“ in Hannover vertreten. Insgesamt sieben Aussteller aus dem Land – vornehmlich KMU –beteiligen sich mit ihren Industrie 4.0-Innovationen an der diesjährigen Industriemesse. „Die Allianz 4.0 will Entscheidern Orientierung geben, eigene Wege zur Industrie 4.0 zu finden und zu gehen und richtet ihre Aktivitäten im Wesentlichen auf kleine und mittelständische, speziell produzierende Unternehmen und die Belange der Beschäftigten aus. Neben einer deutlichen Steigerung der Kosten- und Ressourceneffizienz sehen wir in der Erschließung völlig neuer Geschäftsmodelle große Wachstumspotenziale“, sagte Schmid bei einem Pressegespräch am Allianz-Stand. „Ich bin zuversichtlich, dass die Gewinner deutlich überwiegen werden. Baden-Württemberg wird die Potenziale von Industrie 4.0 für die Sicherung und den Ausbau attraktiver Arbeitsplätze im Land nutzen.“

Dass Baden-Württemberg als Automobilland Nummer 1 in Deutschland gleich-falls für die Zukunft bestens gerüstet ist, zeigt sich auch auf dem Gemeinschaftsstand des Landes auf der Teilmesse „Mobilitec“. Unter dem Leitthema „Automatisiert. Vernetzt. Elektrisch.“ werden von den Ausstellern Lösungen zu hybriden und elektrischen Antrieben, Ladeinfrastruktur und -komponenten, mobile und stationäre Energiespeichern sowie automatisierte und ganzheitliche Mobilitätstechnologien vorgestellt. 43 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen zeigen gemeinsam mit dem Spitzencluster "Elektromobilität Süd-West", dem Schaufenster Elektromobilität "LivingLab BWe mobil" und dem Cluster Brennstoffzelle BW wie nachhaltige und umweltfreundliche Mobilitätslösungen erfolgreich gestaltet werden.
 
Einen Gemeinschaftsstand auf der „Lightweight Solutions“ – der Teilmesse für Leichtbau in Hannover – hat die Landesagentur Leichtbau BW zusammen mit weiteren starken Partnern und Baden-Württemberg International organisiert. Elf große und kleine Unternehmen aus Baden-Württemberg demonstrieren praxisnah ihre Kompetenzen von der Entwicklung und Konstruktion bis hin zur Fertigung. Das Ausstellerspektrum reicht vom Produzenten von Simulationssoftware über Maschinenbauer bis hin zu Herstellern von Halbzeugen und montagefertigen Endprodukten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Multi-Material-Design, aber auch Werkstoffen wie Aluminium, Titan, Magnesium und Kunststoffe wie CFK. Als praxisnahes Anschauungsbeispiel dient am Stand die Karosserie des Audi R8. Der Space Frame des Audi R8 bringt nur 200 Kilogramm auf die Waage. Beim Topmodell R8 V10 setzt er sich zu 79 Prozent aus Aluminium und zu 13 Prozent aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) zusammen. Die innovative Materialkombination sorgt für ein niedriges Fahrzeuggewicht und hohe Performance.

Insgesamt präsentieren sich auf der Hannover Messe 2016 vom 25. bis. 29. April rund 5.200 Aussteller aus 75 Ländern. Leitthema für die internationale Industrieschau ist Industrie 4.0. Die USA sind das diesjährige Partnerland und circa 58 Prozent der Aussteller kommt aus dem Ausland.

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