Corporate Volunteering

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft diskutiert zum Thema „Corporate Volunteering“ in der Flüchtlingshilfe

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Wie Unternehmen ihren Beschäftigten den Einsatz in der Flüchtlingshilfe ermöglichen und erleichtern können, haben das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft gemeinsam mit dem Caritasverband Stuttgart e.V., der IHK Region Stuttgart und dem Mittelstandspreis für soziale Verantwortung am 18. Februar 2016 bei einer gemeinsamen Veranstaltung im Lindenmuseum in Stuttgart diskutiert.

Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen tauschten sich über die Möglichkeiten und Einsatzfelder des so genannten „Corporate Volunteering (CV)“ - also dem Einsatz von Beschäftigten für gemeinnützige Zwecke wie der Flüchtlingshilfe - aus.

„Die Integration von Flüchtlingen bewegt uns aktuell alle sehr und ist für uns eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Wir wollen möglichst viele Unternehmen im Land zum Mitmachen beim Thema Corporate Volunteering motivieren. Diese freiwilligen Maßnahmen der Unternehmen sind ein wichtiges und unverzichtbares Element in der Flüchtlingshilfe in Baden-Württemberg. Wir wollen gemeinsam diskutieren, welche Herausforderungen auf die Beschäftigten zukommen, welche Maßnahmen bei der Planung und Umsetzung hilfreich sind und wo die Unternehmen hilfreiche Tipps bekommen können“, sagte Guido Rebstock, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft.

„Solidarität zwischen unterschiedlichen Lebenswelten zu ermöglichen und in der Begegnung von Mensch zu Mensch erfahrbar zu machen, das ist von jeher ein zentrales Anliegen der Caritas. Wir freuen uns deshalb sehr über das große Interesse von Unternehmen, in der Flüchtlingshilfe soziale Verantwortung zu übernehmen“, sagte Raphael Graf von Deym, Vorstand im Caritasverband für Stuttgart e.V. „Damit das gut gelingt, lohnt es sich, die Köpfe zusammen zu stecken, denn immer wieder sind sehr unterschiedliche Vorstellungen am Start. Die gemeinsame Veranstaltung mit Ministerium und IHK ist für den notwendigen Erfahrungsaustausch eine sehr wertvolle Plattform.“

„Die Unternehmen sind sehr daran interessiert, zur Integration der Flüchtlinge in unserer Gesellschaft beizutragen. Dies gelingt am besten, indem den Menschen Ausbildungs- und Arbeitsplätze angeboten werden. In einem IHK-Meinungsbild bekundeten 80 Prozent der teilnehmenden Unternehmen ihre Bereitschaft dazu – 40 Prozent aus sozialen Motiven. Indem sie außerdem das ehrenamtliche Engagement ihrer Beschäftigten im Sinne von Corporate Volunteering unterstützen, stellen die Unternehmen einmal mehr ihre gesellschaftspolitische Bedeutung unter Beweis“, betonte Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart.

Im Rahmen von Corporate Volunteering ermöglichen Unternehmen ihren Beschäftigten zum Beispiel die Begleitung von Flüchtlingen beim Deutsch lernen oder gemeinsame Freizeitaktivitäten. Die Unternehmen bringen außerdem eigenes Know How und ihre Netzwerke zur Integration von Flüchtlingen ein.

Bei der Veranstaltung wurden neben praktischen Fragen zu den Anforderungen an die Unternehmen und die Beschäftigten auch die Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren von Corporate Volunteering diskutiert.

Weitere Informationen:
Die Veranstaltung wurde vom „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ – Leistung, Engagement, Anerkennung (Lea) gefördert. Der Preis würdigt das freiwillige Engagement (CSR-Aktivitäten) kleiner und mittelständischer Unternehmen, die auf unterschiedlichste Weise gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Bis zum 31. März 2016 können sich baden-württembergische Unternehmen mit maximal 500 Vollbeschäftigten für den Preis bewerben.

Weitere Meldungen

Logo
Start-up BW

Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf

Frühe Finanzierung für Unternehmen: Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf.

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Zulieferertag Automobilwirtschaft BW 2026

Zwischen Kostendruck und Strukturwandel - Wie Baden-Württembergs Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Start-up BW Local
Start-up BW

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen – zeichnet 23 Kommunen und Kommunalverbünde aus.

Delegationsreise China
Reise

Staatssekretär zu Reise nach China aufgebrochen

Staatssekretär besucht Empfang anlässlich Partnerschaftsjubiläum in Liaoning und informiert sich über wirtschaftspolitische Schwerpunkte Chinas.

Radarsatellit umrundet die Erde.
Förderung

Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro unterstützt

Baden-Württemberg unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Bundesrat

Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Jahrelanger Einsatz zahlt sich aus: Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist mit HANDWERK BW und baden-württembergischen Handwerksunternehmen nach Rumänien.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Berufliche Ausbildung

„Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ wird weiter ausgebaut

Das Ministerium für Wirtschaft Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg baut das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ weiter aus.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Zumeldung

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe – Klares Bekenntnis zum Standort in Baden-Württemberg.

Start-up WOW Challenge 2026
Start-up BW

BLACKPIN.IOT GmbH agewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026"

Bühne frei für Innovation: BLACKPIN.IOT GmbH aus Aalen/Hüttlingen gewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2026/27“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitte mit einem symbolischen Förderscheck
Förderung

Land fördert Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS mit zehn Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg fördert mit rund zehn Millionen Euro das Embodied AI Center als Teil des künftigen IPAI CAMPUS.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026

Gründerwasen 2026: Baden-Württembergs Start-up-Ökosystem in einem Festzelt vereint.

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Förderung

Land fördert Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus finanziert die Initialphase des Vor-habens „Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr – IZEDD“ mit rund 300.000 Euro.

Wirtschaftsgipfel Afrika
Wirtschaftsgipfel Afrika

5. Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Im Mittelpunkt des 5. Wirtschaftsgipfel Afrika stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.

Auftaktveranstaltung Frauenwirtschaftstage 2026
Frauenwirtschaftstage

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial steht im Mittelpunkt.