Leichtbau

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert wirtschaftsnahe Forschungsprojekte im Leichtbau mit rund 554.000 Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft will die Forschung im Bereich Leichtbau im Land vorantreiben. Deswegen werden zwei Forschungsvorhaben zu den Themen 3D-Drucken und Verbindungstechnologien für den Fahrzeugbau mit zusammen rund 554.000 Euro gefördert. Die Projekte werden in engem Austausch mit der Wirtschaft und der Landesagentur Leichtbau BW bearbeitet.

„Baden-Württemberg kann als führender Innovations- und Industriestandort das große Potenzial des Leichtbaus wertschöpfend nutzen - davon bin ich überzeugt. Die wirtschaftsnahe Forschung ebnet dabei den Weg für den schnellen Transfer von zukunftsweisenden Leichtbautechnologien zur industriellen Produktion von marktfähigen Produkten“, sagte Wirtschaftsminister Nils Schmid.

In den beiden geförderten Projekten arbeiten baden-württembergische Forschungsinstitute der Fraunhofer-Gesellschaft, des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums und der Innovationsallianz Baden-Württemberg aus Stuttgart, Freiburg und Reutlingen interdisziplinär gemeinsam an zukunftsweisender Produktionstechnik, um die industrielle Nutzung von Leichtbautechnologien und -werkstoffen voranzubringen. Beide Projekte werden wegen ihrer besonderen Bedeutung für den Fahrzeug-Leichtbau der Zukunft in die Forschungsarbeiten des Forschungscampus ARENA 2036 an der Universität Stuttgart integriert. Die ARENA 2036 untersucht als Forschungsverbund von Wissenschaft und Wirtschaft die Themen Industrie 4.0 und Leichtbau im zukünftigen Automobilbau.

Im Projekt „Serienfähigkeit additiver Drucktechnologie durch metallische Halb-zeuge (SerAddMeHa)“ wollen die Forscher die wissenschaftlichen Grundlagen schaffen, um Automobilbaukomponenten aus metallischen Halbzeugen mittels laserbasiertem 3D-Druck in kürzerer Fertigungszeit als bisher herstellen zu können. Die Federführung liegt bei der Fraunhofer-Projektgruppe „Bearbeitungstechnologien im Leichtbau“ am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart.

Im Projekt „Entwicklung von Konzepten und Auslegungsstrategien zum punkt-förmigen Verbinden von innovativen, strukturell tragenden Sandwichstrukturen (PuVerSand)“ sollen Fügetechnologien so weiterentwickelt werden, dass sie auch bei Sandwichverbundsystemen im Fahrzeugbau angewendet werden können. Unter der Leitung des DLR-Instituts für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart wollen die Forscher das Gesamtverbundsystem in Bezug auf Auslegung, Berechnung, Simulation und Fertigungsprozesse verbessern. Das soll die Nutzung des Leichtbaus in vielen weiteren Industriebereichen ermöglichen, wie zum Beispiel beim Caravan- oder Sonderfahrzeugbau.

Weitere Meldungen

unsplash / Johannes Plenio
Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille des Landes für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Gründer und Inhaber der BeneVit Gruppe, Kaspar Pfister, mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin dazu mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo
Industrial Accelerator Act (IAA)

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Pharmastandort

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Start-up BW Family Day: Land bringt Start-up Ökosystem zusammen

Rund 250 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren diskutierten beim ersten Start-up BW Family Day über Finanzierung, Venture Clienting und die Zukunft des Start-up-Ökosystems in Baden-Württemberg.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Förderung

Kümmerer-Programm wird bis 2028 fortgeführt

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus verlängert das Förderprogramm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ („Kümmerer-Programm“) für 2027 und 2028.

Ein Mann mit einer Schutzbrille zeigt auf eine Maschine. Neben ihm ein junger Mann ebenfalls mit einer Schutzbrille der darauf schaut.
Praktikumswochen

Berufe praxisnah erleben: Praktikumswochen starten am 12. Oktober

Vom 12. Oktober bis zum 6. November 2026 finden wieder die Praktikumswochen Baden-Württemberg statt.

Digital Hub Neckar-Alb
Förderung

500.000 Euro für Digitalisierung der Unternehmen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Digital Hub Neckar-Alb in Reutlingen besucht und dabei einen Förderbescheid in Höhe von rund 500.000 Euro übergeben.

Verleihung Staatspreis Kunsthandwerk
Staatspreis

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen

Meisterhafte Unikate und überraschende Ideen: Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen.

Besuch von EU-Generaldirektorin Kerstin Jorna
EU-Kommission

Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission

Industrie, KI und Wettbewerbsfähigkeit: Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Hoffmeister-Kraut: Europa und Kanada müssen jetzt noch enger zusammenrücken

Ministerin Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für eine noch engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union.

unsplash / kendall ruth
Pro Beruf

Praxisnahe Berufsorientierung von Jugendlichen für 2027 und 2028 gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg verlängert das Programm „ProBeruf“ für 2027 und 2028.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Delegationsreise

Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen

Sicherheit ist Wirtschaftspolitik: Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Ausbildung

Unternehmen setzen auch in herausfordernden Zeiten auf berufliche Ausbildung

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. September betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die guten beruflichen Perspektiven, die eine Ausbildung eröffnen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
BW-Capital

BW-Capital investiert in HyImpulse

BW-Capital investiert in HyImpulse / Starkes Signal für den Raumfahrtstandort Baden-Württemberg.

Autos auf einem Parkplatz
Audi-Werk

Klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm gefordert

Hoffmeister-Kraut fordert von Vorstand und Aufsichtsrat klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm