Tag des offenen Denkmals

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ – Bundesweite Eröffnung zum Tag des offenen Denkmals am 8. September in Ulm

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Tag des offenen Denkmals. (Bild: Deutsche Stiftung Denkmalschutz)

Der Tradition folgend wird der „Tag des offenen Denkmals“ am zweiten Sonntag im September gefeiert. In diesem Jahr, am 8. September, werden anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums Umbrüche in den Vordergrund gerückt und das Motto für den Tag des offenen Denkmals darauf ausgerichtet: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, lädt zu diesem Anlass alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Möglichkeit zu nutzen, um einen Blick hinter die Kulissen sonst verschlossener Kulturdenkmale zu werfen. 

„Das Denkmalwochenende in Ulm mit seinem hochkarätigen und umfangreichen Programm ist ein absolutes Highlight im Bauhaus-Jahr. So gehören die ehemaligen Bauten der Hochschule für Gestaltung hier in Ulm zu den Kulturdenkmalen von besonderer Bedeutung in Baden-Württemberg. Unser Land besticht durch seine reichhaltige Denkmallandschaft mit großer zeitlicher Tiefe – vom Ulmer Stadthaus von Richard Meier bis zu den eiszeitlichen Höhlen der Schwäbischen Alb. Der Erhalt und die Vermittlung ihrer Bedeutung für uns alle liegt in den Händen vieler: der Fachleute, der Kommunen und Gemeinden, der Vereine und Stiftungen sowie der zahlreichen Ehrenamtlichen. Ihnen gilt mein besonderer Dank am heutigen Tag“, so die Staatssekretärin.

Der Auftakt des Denkmalwochenendes findet morgen, am Samstag, 7. September, um 17.30 Uhr in Ulm auf dem Schuhhausplatz statt, wenn die Nacht des offenen Denkmals mit anschließender Vernissage der Ausstellung „baudenkmal hfg – ästhetik des einfachen“ am Münsterplatz 25 eröffnet wird. Um 18.00 Uhr starten die einzelnen Aktionen zur Nacht des offenen Denkmals mit Konzerten, Illuminationen, Rundgängen und zahlreichen offenen Denkmalen. Auf die Nacht folgt der Tag des offenen Denkmals, den Staatssekretärin Katrin Schütz in diesem Jahr bundesweit gemeinsam mit Professor Dr. Jörg Haspel von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Oberbürgermeister Gunter Czisch in der Gastgeberstadt Ulm eröffnen wird. Die bundesweite Eröffnung findet am 8. September um 11.00 Uhr auf dem Ulmer Münsterplatz statt.

Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, sagt: „Mit Ulm haben wir nicht nur eine Stadt ausgewählt, deren konsequenter Umgang mit ihrer Denkmalsubstanz vorbildlich ist. Hier können die Besucher in vielen Denkmalen auch erfahren, was Denkmalpflege, Bauforschung oder Restaurierung praktisch bedeutet und neue Eindrücke gewinnen. Dazu laden wir alle Interessierten ein!“

Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, ergänzt: „Die Nacht des offenen Denkmals ist mittlerweile zu einer festen Institution in Baden-Württemberg geworden, auf die wir sehr stolz sind. Dass wir im Rahmen der bundesweiten Eröffnung die Nacht mit dem Tag des offenen Denkmals kombinieren können und den Zuspruch unserer Partner, der Stadt Ulm und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, erhalten haben, bestärkt mich darin, diesem Veranstaltungsformat auch in Zukunft eine große Bedeutung beizumessen. Gemeinsam mit tausenden Veranstaltern werden bundesweit Denkmale einem breiten Publikum im wahrsten Sinne zugänglich gemacht. So rücken diese ins allgemeine Bewusstsein.“

Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, hebt hervor: „Ulm ist eine bedeutende und geschichtsträchtige Stadt. Zeugnisse vom Beginn der Jungsteinzeit über sämtliche historische Epochen hinweg bis hin zur Moderne geben unserer Stadt ihre Identität. Viele Denkmale im Stadtkern, wie das Münster, oder die Hochschule für Gestaltung auf dem Oberen Kuhberg zeugen davon. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz. Das vielseitige und mehr als gelungene Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Das vollständige Programm zum Tag und zur Nacht des offenen Denkmals finden auf der Website der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg.

 

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