Popup-Labor

Popup-Labor Baden-Württemberg gastiert in Schramberg

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Popup Labor Schramberg

Das „Popup-Labor Baden-Württemberg“ findet vom 16. bis 23. Oktober 2020 in der „Szene 64“ in Schramberg statt. „Durch die Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Prozesse in kürzester Zeit digitalisieren. Manche konnten dabei auf Erfahrungen zurückgreifen, während andere sich erstmalig intensiv mit digitalen Werkzeugen auseinandergesetzt haben. Es gilt jetzt, darauf aufzubauen und den Digitalisierungsschub zu nutzen. Mit dem Popup-Labor in Schramberg möchten wir die Unternehmen dabei unterstützen, ihre neue, digitale Normalität zu gestalten, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (12. Oktober) in Stuttgart.

Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich beim Popup-Labor kostenfrei mit den neuesten Trends aus Digitalisierung, virtueller Arbeitsorganisation und Innovationen beschäftigen, mit Experten und anderen Unternehmen ins Gespräch kommen und sich vernetzen. Ziel des vom Technologiebeauftragten der Landesregierung konzipierten und vom Wirtschaftsministerium geförderten Veranstaltungsformats ist es, Innovationsthemen in die Fläche des Landes zu bringen und so die kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort dabei zu unterstützen, die Chancen der digitalen Transformation zu erkennen und zu nutzen.

Gemeinsam mit der Stadt Schramberg, der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und dem Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg, die sich im Bewerbungsverfahren als Standort eines Popup-Labors durchsetzen konnten, wurde ein auf die Region zugeschnittenes Programm entwickelt. Dabei wurden auch die kleinen und mittleren Unternehmen in der Region einbezogen: Sie wurden von den Machern des Popup-Labors kontaktiert und konnten ihre Wünsche und Ideen für das Programm einbringen.

„Der partizipative Ansatz ist eine wesentliche Stärke des Popup-Labors. Damit sind wir in Lage, hochaktuelle und zukunftsweisende Angebote zu machen, die zudem die spezifischen Bedarfe der jeweiligen Region adressieren. Das zeigt sich auch beim Popup-Labor in Schramberg, bei dem es mehrere Angebote zu virtueller Arbeitsorganisation, digitalen Veranstaltungen und Innovationen von Geschäftsmodellen ins Programm geschafft haben, die gerade im Zuge der Corona-Pandemie eine große Bedeutung erlangt haben“, sagte Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung. Außerdem finden Praxisworkshops zum Patentschutz innovativer Produkte, zur virtuellen Realität im Mittelstand, zur Programmierung von Robotern und vielen weiteren Zukunftsthemen statt.

Erstmalig wird das Popup-Labor nicht nur als Präsenzveranstaltung, sondern zum Teil auch online stattfinden. Am 16. Oktober startet das Format mit verschiedenen Webinaren zu den Erfolgsfaktoren von virtuellen Veranstaltungen und Meetings. Ab dem 19. Oktober beginnen dann die Präsenzveranstaltungen in der „Szene 64“ in Schramberg. Im Falle von steigenden Corona-Infektionen in der Region wird das Popup-Labor virtuell stattfinden.

Für die Präsenzveranstaltungen wurde ein leistungsfähiges Hygienekonzept erarbeitet, für deren Umsetzung eine zertifizierte Tatortreinigerin sorgen wird. Zusätzlich zu den einschlägigen AHA-Regeln (Abstand, Hygiene und Alltagsmasken) und der regelmäßigen Lüftung wird beim Popup-Labor in Schramberg auch ein im Rahmen einer Masterarbeit am Business Innovation Engineering Centers des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation entwickelter Prototyp zur Luftreinigung eingesetzt, der in einem 75 m² großen Raum eine Leistungsfähigkeit von acht Stoßlüftungen pro Stunde erreicht.

Programm und Anmeldung unter: www.popuplabor-bw.de

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