Geschichte

Staatssekretär Rust startet Denkmalreise durchs Land

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Diese Woche besucht Staatssekretär Ingo Rust rund 20 Denkmale in ganz Baden-Württemberg. Am Samstag eröffnet er den landesweiten Tag des offenen Denkmals 2013, der dieses Jahr unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ steht.

Staatssekretär Ingo Rust bricht morgen zu seiner Denkmalreise durch die vier Regierungsbezirke Baden-Württembergs auf. Rust wird von Dienstag (3. September) bis Freitag (6. September) rund 20 besondere Denkmale in den vier Regierungsbezirken besuchen. Zum Abschluss der Reise eröffnet Rust am Samstag (7. September) den Tag des offenen Denkmals 2013 bei der landesweiten Eröffnungsveranstaltung im Salmen in Offenburg. Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“.

„Die Denkmalreise verdeutlicht die hohe Bedeutung der Denkmalpflege für die Landesregierung. Ich will mich vor Ort und im direkten Austausch über aktuelle und lokale Belange der Denkmalpflege informieren“, erklärte Rust. Das Finanz- und Wirtschaftsministerium ist oberste Denkmalschutzbehörde für die rund 90.000 Bau- und Kunstdenkmale und rund 60.000 archäologischen Denkmale im Südwesten. Auf Rusts Reiseprogramm stehen gleichermaßen archäologische Ausgrabungen sowie kirchliche und kommunale Bau- und Kunstdenkmale.

Breites Engagement in der Denkmalpflege

Rust hob hervor, dass „Denkmalpflege ohne die Menschen und Institutionen, die an der Aufgabe mitwirken, schlichtweg nicht denkbar ist.“ In Baden-Württemberg engagieren sich zahllose Eigentümer, Unternehmen oder Stiftungen für den Erhalt von Denkmalen.

Die Landesregierung wendet für die Denkmalpflege im Doppelhaushalt 2013 und 2014 rund 50 Millionen Euro auf. Zudem stellt die Landesregierung als Eigentümer von Denkmalen jährlich rund 20 Millionen Euro für deren Erhaltung bereit. Darüberhinaus unterstützt die 1985 vom Land gegründete Denkmalstiftung den Erhalt von Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg, im Jahr 2012 mit rund 1,2 Millionen Euro.

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