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Übergabe der BWL-Bibliothek im Schneckenhof und der Sanierung des Mannheimer Schneckenhofs

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„Das Land Baden-Württemberg hat in den letzten zehn Jahren insgesamt rund 92 Millionen Euro für Baumaßnahmen an der Universität Mannheim investiert", sagte der Minister für Finanzen und Wirtschaft Nils Schmid heute in Mannheim bei der feierlichen Übergabe der BWL-Bibliothek im Schneckenhof und der Sanierung des Mannheimer Schneckenhofs mit Großem Hörsaal. „Die Universität Mannheim nimmt in der Hochschullandschaft Baden-Württembergs eine Sonderstellung ein: Die Konstellation von Spitzenuniversität und barocker Stadt- und Schlossarchitektur ist einmalig“, so Schmid.

Mit gleich zwei Sanierungsmaßnahmen investierte das Land rund 11,5 Millionen Euro in den Bildungsstandort Mannheim. Dabei beteiligte sich der Bund an der Sanierung des Schneckenhof im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms. Die Gebäude Schneckenhof Süd und Ost wurden grundlegend saniert, neue Büros für das Rektorat und die BWL-Fakultät eingerichtet, Foyer und Großer Hörsaal modernisiert. Die großzügig gestaltete BWL-Bibliothek bietet den Studierenden ab sofort bis zu 110.000 Bücher und Zeitschriften und 450 Arbeitsplätze mit Multimediaausstattung. Alle Studierende und Lehrende der Universität Mannheim treffen heute optimale Arbeitsbedingungen für die Zukunft an.

Ziel der Landesregierung ist es, die Baukultur zu stärken und denkmalgeschützte Gebäude - wie das Schloss Mannheim als eines der größten Barockschlösser Europas - respektvoll zu erhalten. Zudem wird durch Einsatz innovativer Technik anspruchsvolle Lehre und Forschung für die Universität Mannheim im Schloss ermöglicht. Dies ist die Herausforderung des Bauens an diesem besonderen Ort.

Die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg hat als fachkundige Verwaltung zusammen mit den freiberuflich tätigen Architekten und Ingenieuren eine passgenaue wirtschaftliche Lösung in historischem Kontext realisiert. Der Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, Bauprojekte wie diese, auch nach Ablauf der Konjunkturprogramme zu realisieren.

Quelle:

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

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