Digital Hub

Ulm: Digital Hub Ulm | Alb-Donau | Biberach startet mit Förderung des Wirtschaftsministeriums

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Mikrochip / ©Rutkovski.by

Mit einem Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Höhe von knapp 1 Million Euro ist das Projekt „Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach“ als einer von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg gestartet.

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab den Förderbescheid im Rahmen der offiziellen Auftaktveranstaltung am heutigen Donnerstag in Ehingen. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Aber noch immer gibt es bei uns viele vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die beim digitalen Wandel Unterstützung benötigen. Mit dem Digital Hub helfen wir gezielt gerade diesen Unternehmen bei digitalen Innovationen und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt weiter voran“, sagte Hoffmeister-Kraut.

 

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Die Idee des Konzeptes „Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach“ lautet: 43.000 Unternehmen. 500.000 Einwohner. Eine Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen. Dafür sind neben einer Zentrale in Ulm auch Standorte in

Ehingen und Riedlingen sowie ein Kompetenzzentrum für Building Information Modeling an der Hochschule Biberach vorgesehen. Durch diese Konzeption wird der Digital Hub in die Fläche getragen und der ländliche Raum bedient. An allen Hub-Standorten wird technische Infrastruktur sowie Know-how zur Erprobung und Entwicklung neuer digitaler Lösungen, Produkte und Geschäftsmodelle für Unternehmen aller Branchen und Größen zur Verfügung gestellt. Dazu werden auch Räumlichkeiten für Experimentierräume, Informationsräume oder Coworking Spaces etc. vorgehalten. Zudem bietet der Hub Serviceleistungen, wie die Bündelung und zentrale Vermarktung bereits bestehender Angebote im Sinne einer optimalen Kundenbetreuung sowie eigens konzipierte Angebote mit Fokus auf den Bereichen eCommerce/eBusiness, Building Information Modeling (BIM), Internet of Things (Iot) sowie Virtual Reality (VR), Augmented Realitiy (AR) und Mixed Reality (MR).

„Der Aufbau der regionalen Digital Hubs geht nun ganz konkret in die Umsetzung. Wir schaffen damit regionale Anlaufstellen für unseren Mittelstand und treiben so die Digitalisierung unserer Wirtschaft konsequent voran“, so die Ministerin anlässlich der Auftaktveranstaltung. Der Großteil der zehn Digital Hubs habe seine Arbeit bereits aufgenommen und erste Aktivitäten angestoßen, andere stünden in den Startlöchern.

 

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, der vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. Als Träger des Hubs wurde eigens der „Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach e.V.“ gegründet. Mitglieder des Vereins sind der Alb-Donau-Kreis, der Landkreis Biberach, die Städte Ulm, Biberach, Ehingen und Riedlingen sowie die IHK Ulm.

 

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft-digital-bw.de

 

 

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