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Wirtschaftsministerin zur EU-Entscheidung in Sachen Batteriezellfertigung

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Batterie Wirtschaftsministerin zur EU-Entscheidung in Sachen Batteriezellfertigung

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte heute (10. Dezember) anlässlich der Genehmigung des ersten großen europäischen Projektes zur Batteriezellfertigung (IPCEI) mit Beteiligung der Ellwanger Firma VARTA: „Ich freue mich sehr über den Zuschlag und gratuliere allen am Projekt Beteiligten, vor allem natürlich VARTA, zu ihrem erfolgreichen Engagement. Diese Entscheidung ist ein Meilenstein, um eine wettbewerbsfähige Batteriefertigung in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa weiter voranzubringen. Wir müssen vor allem schnell sein. Ich appelliere deshalb an den Bund, im Rahmen der EU-Genehmigung jetzt rasch die operative Umsetzung in Deutschland auf den Weg zu bringen. Baden-Württemberg steht bereit, einen finanziellen Anteil aufzubringen. Ich erwarte im Gegenzug aber auch, dass der Bund uns in die Umsetzung konzeptionell und strategisch enger einbindet“, so die Ministerin.

„In dieser Situation dürfen wir keine Zeit verlieren, wir brauchen jetzt schnell sichtbare Erfolge, um unsere Unternehmen zu stärken und um Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu sichern. Denn das wirtschaftliche Umfeld wird immer schwieriger. Um international nicht den Anschluss zu verlieren, müssen wir uns ständig weiterentwickeln und alle Kräfte bündeln“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist es nach der Entscheidung in Sachen Forschungsfertigung auch, dass wir bis zum Jahr 2030 rund 30 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Batteriezellen aus deutscher und europäischer Produktion bedienen. Baden-Württemberg muss dabei Vorreiter sein.“

Umso wichtiger sei es, dass der Bund nun auch im Rahmen des Dachkonzepts „Forschungsfertigung Batteriezelle“ verstärkt auf Projekte setze, die in direkter Verbindung mit dem IPCEI stehen. „Das Projekt muss nun eng mit dem Dachkonzept verknüpft werden. Wir erwarten, dass der Bund entsprechend seiner Zusage weiter in Baden-Württemberg investiert“, so Hoffmeister-Kraut. Außerdem komme es darauf an, die Aktivitäten stark auf die Industrie und hier vor allem auf die industrielle Anwendung auszurichten. „Baden-Württemberg steht als Partner jederzeit zur Verfügung“, betonte die Ministerin.

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