Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Gemeinschaftsprojekt zur Ressourcen- und Energieeffizienz

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Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz übergab am 25. November 2016 einen Förderbescheid in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro an die Infrastruktur Trägergesellschaft mbH & Co. KG. (Foto: Albert Josef Schmidt, Freiburg)

„Die Energiewende ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Landesregierung. Deswegen fördert das Wirtschaftsministerium ein Gemeinschaftsprojekt zur Energieeffizienz von Unternehmen in Freiburg, Offenburg und Lahr. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit insgesamt 20 Partnern die Effizienz von Blockheizkraftwerken zu verbessern, die Gebäudeeffizienz durch innovative Werkzeuge zu optimieren sowie die Gasqualität von Biogas zu steigern“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz bei der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro an die Infrastruktur Trägergesellschaft mbH & Co. KG am 25. November 2016 in Freiburg.

Unter dem Motto „Nachbarn produzieren Energie für Nachbarn“ arbeiten in dem Gemeinschaftsprojekt verschiedene Industrie- oder Gewerbegebiete zusammen und erproben neue technische Anlagen, die möglichst energieeffizient arbeiten sollen. Ist die Umsetzung erfolgreich, könnte das Projekt bespielgebend sein. Dies betrifft insbesondere die Kommunikations- und Softwarelösungen, den Auf- und Ausbau eines virtuellen Kraftwerks oder die Organisation der Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen. Die Verbundpartner erproben gemeinsame Anlagen und bereits am Markt erhältlich Einzellösungen über Betriebs- und Gewerbegebietsgrenzen hinweg. Sie wollen so schrittweise in einem vernetzten Gesamtsystem zusammen arbeiten, Effizienzgewinne maximieren und neue Innovationsimpulse setzen.Neben den bisherigen Verbundpartnern können sich weitere Unternehmen aus der Region am Projekt beteiligen.

Das Projekt „Neue Infrastruktur“ bildet damit das Dach des prämierten Regio-WIN-Leuchtturmprojekts „Vernetzte energieeffiziente Industrieparks“. In drei Teilprojekten werden neue Effizienztechnologien entwickelt. Im Rahmen des Clusterteilprojekts wurde zudem bereits die Clusterinitiative innoEFF (Innovations- und Effizienzcluster Klimapartner Oberrhein) gegründet, die als Netzwerk und Informationsplattform u.a. die Vernetzung der Akteure vorantreibt. Das Teilprojekt „Neue Infrastruktur“ ist zunächst auf eine Laufzeit von vier Jahren angelegt. Auch nach Projektende soll die gemeinsame Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickelt werden. „Damit leistet das Land auch einen Beitrag zur innovationsorientierten Regionalentwicklung, zum Technologietransfer und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region“, so Staatssekretärin Schütz.

Das Leuchtturmprojekt wurde im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs RegioWIN im Januar 2015 als eines von insgesamt 21 Projekten prämiert. Der Wettbewerb ist ein Kernelement des baden-württembergischen Operationellen Programms für die Förderperiode 2014 - 2020 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - kurz EFRE - genannt.

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