RegioWIN-Wettbewerb

Wirtschaftsministerium fördert Weiterentwicklung des Karlsruher Verkehrsverbunds mit rund 4,9 Millionen Euro

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Staatssekretärin Katrin Schütz bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an die TechnologieRegion Karlsruhe am 17. Oktober 2016. (Im Bild von links nach rechts: Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer TechnologieRegion Karlsruhe,  Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer Karlsruher Verkehrsverbund,  Katrin Schütz, Staatssekretärin des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und Prof. Dr. Gerd Hager, Direktor des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein. (Foto: VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH)

„Individualisierte und umweltfreundliche Mobilitätsangebote sind heute gefragter denn je. Mit der Digitalisierung erleben wir auch eine Revolution im Mobilitätssektor. Leuchtturmprojekte wie RegioMOVE leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und Attraktivität der Region. Mit dem innovativen Mobilitätskonzept werden nachhaltige, zeitgemäße und kundengerechte Mobilitätsangebote etablierter und neuer Unternehmen sinnvoll miteinander vernetzt“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz bei der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von insgesamt rund 4,9 Millionen an die TechnologieRegion Karlsruhe am 17. Oktober 2016.

Das Projekt RegioMOVE ist im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs RegioWIN im Januar 2015 als eines von insgesamt 21 Leuchtturmprojekten prämiert worden. Ziel von RegioMOVE ist es, zusätzliche Mobilitätsanbieter in das bestehende System des Karlsruher Verkehrsverbunds (KKV) zu integrieren. Aktuell ist der KVV ein klassischer Verkehrsverbund mit einem breiten ÖPNV-Angebot, das sich aus Bus- und Bahnverkehr zusammensetzt. Künftig sollen mit der Weiterentwicklung des Verkehrsverbunds hin zu einem Mobilitätsverbund zum Beispiel auch Carsharing- und Leihfahrradanbieter in das System integriert werden. Der Kunde soll diese Angebote unkompliziert nutzen können. Deswegen ist auch der Aufbau so genannter Mobilitätsstationen im gesamten Verbundgebiet geplant. An diesen Stationen soll es möglich sein, zwischen verschiedenen Mobilitätsformen (Bus, Bahn, E-Car, E-Bike) und deren Anbietern zu wählen und so auch flexibel wechseln zu können.

Das Vorhaben besteht aus zwei Teilen: Im Teilprojekt RegioMOVE wird die technische und organisatorische Infrastruktur für den Aufbau und den Betrieb eines Mobilitätsverbundes für die TechnologieRegion Karlsruhe enstehen. Bei der Plattform RegioMOVE_KOMM geht es um die breite Kommunikation des Gesamtprojekts RegioMOVE. Mit RegioMOVE_KOMM soll bei Städten und Gemeinden ein Bewusstsein für den Nutzen des Gesamtprojekts geschaffen werden. Zudem soll sie sämtlichen Projektbeteiligten sowie kommunalen und regionalen Entscheidungsträger ein einheitliches und überzeugendes Bild des Konzepts vermitteln.

Für die beiden Teilprojekte erhalten der KVV und der Regionalverband Mittlerer Oberrhein rund 3,5 Millionen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und rund 1,4 Millionen Euro aus Landesmitteln. Der Wettbewerb RegioWIN ist ein Kernelement des baden-württembergischen Operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Förderperiode 2014 – 2020.

Weitere Informationen
Im Februar 2013 hat das Land den RegioWIN-Wettbewerb gestartet, um die Regionalentwicklung in Baden-Württemberg voran zu treiben. Nach der Prämierung der regionalen Entwicklungskonzepte und Leuchtturmprojekte im Januar 2015 wurden bis Ende Januar 2016 34 Anträge auf EFRE-Fördermittel zur Umsetzung der ausgezeichneten Leuchtturmprojekte bei der L-Bank eingereicht. Die RegioWIN-Antragsteller haben die vorgesehenen 68 Millionen Euro EU-Fördermittel voll ausgeschöpft.

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