Bildung

Wirtschaftsministerkonferenz setzt sich für die Gleichwertigkeit von Allgemeinbildung und beruflicher Bildung ein

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Auf Initiative Baden-Württembergs haben die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister der Länder beschlossen, sich für die Gleichwertigkeit von Allgemeinbildung und beruflicher Bildung stark zu machen.

Einen entsprechenden Beschluss haben sie am 8. Juni 2016 auf der Wirtschaftsministerkonferenz in Hamburg gefasst. Konkret sprechen sich die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister für die Ausweitung des deutschen Qualifikationsrahmens für Bildungsabschlüsse aus.

„Das bedeutet: Das Abitur steht künftig auf gleicher Stufe wie der Abschluss einer dreijährigen beruflichen Ausbildung. Das ist ein wichtiger Schritt auch für die baden-württembergischen Unternehmen - damit stärken wir die betriebliche Berufsausbildung und gestalten sie attraktiver“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

Seit Mai 2013 gilt der Gemeinsame Beschluss zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR). Mit dem DQR und dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) wurde ein Instrument geschaffen, um Bildungsabschlüsse in Europa transparent und vergleichbar zu machen. Bislang wurden aber nur die Abschlüsse der beruflichen Bildung und die Hochschulabschlüsse auf einer achtstufigen Skala zugeordnet. Bei der Zuordnung der allgemein bildenden Abschlüsse gab es insbesondere zwischen den Kultusministern und Wirtschaftsministern lange keine Einigung in diesem Punkt. Nun hat die Kultusministerkonferenz vor, eine neue Vereinbarung zum DQR vorzulegen, die sich mit den Vorstellungen der Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister der Länder deckt.

„Wir wollen mit diesem Beschluss die Mobilität von Auszubildenden und Beschäftigten in Europa fördern“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

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