Arbeitsmarkt

Zumeldung Arbeitsmarktzahlen August 2019

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Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat am 29. August 2019 die aktuellen Arbeitsmarktzahlen vröffentlicht. Anlässlich der Veröffentlichung erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Angesichts des eskalierenden Handelsstreits und der zunehmenden Gefahr eines ungeregelten Brexits hat der seit Jahren anhaltende Aufschwung am Arbeitsmarkt an Kraft verloren.“ 

Bei einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent blicke sie jedoch trotz der eingetrübten Stimmungsindikatoren weiter optimistisch in die Zukunft. „Ich bin zuversichtlich, dass wir den Arbeitsmarkt im Land sicher durch die vor uns liegenden konjunkturellen Unsicherheiten steuern können, indem wir den Strukturwandel in der Automobilindustrie und die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen“, so die Ministerin.

Im August waren in Baden-Württemberg 209.616 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 5.834 beziehungsweise 2,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat August 2018. Die Arbeitslosenquote blieb mit 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr jedoch unverändert. Dieser Anstieg der absoluten Zahlen bei einer gleichzeitig stabil bleibenden Arbeitslosenquote begründe sich in einem Zuwachs der Zahl der Erwerbstätigen insgesamt im Vergleich zum Vorjahr, so Hoffmeister-Kraut.

Im Vergleich zum Juli dieses Jahres sei die Zahl der Arbeitslosen saisonüblich um 15.719 Personen angestiegen. „Insbesondere die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist dabei im Vergleich überdurchschnittlich angestiegen. Dies ist jedoch im Wesentlichen auf das Ende schulischer und beruflicher Ausbildungsgänge und die Sommerferien zurückzuführen und bewegt sich im Rahmen des in den Vorjahren üblichen Umfangs“, so die Ministerin. Die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen unter 25 Jahren war im August um 5.389 beziehungsweise 29,5 Prozent auf 23.635 angestiegen. Die Jugendarbeitslosigkeit erreichte damit wie im Vorjahr eine Quote von 3,3 Prozent.

Die Zahl der offenen Stellen habe sich dagegen wenig verändert. Mit 110.395 gemeldeten Stellen sei die Nachfrage immer noch hoch. Hoffmeister-Kraut wies auf das im September beginnende Ausbildungsjahr hin und warb dafür, die Ausbildungsangebote der Betriebe zu nutzen. „Eine Berufsausbildung ist ein ausgezeichnetes Fundament für die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen“, sagte die Ministerin. „Wir brauchen dringend gut ausgebildete Fachkräfte, um die Nachfrage der Betriebe decken zu können.“

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