Innovation

Personalisierte Produktion: 18,3 Millionen Euro für neue Forschungs- und Transferzentren in Stuttgart

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Mit insgesamt 18,3 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium auf dem Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus (S-TEC) den Aufbau von fünf Kompetenzzentren der Fraunhofer-Institute IPA und IAO, die sich Forschung und Technologietransfer rund um das Thema „Personalisierte Produktion“ widmen sollen. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Montag (23. April) bekannt. Die Zentren sollen interdisziplinär zu Zukunftsthemen der Produktionstechnik für die digitalisierte Herstellung von personalisierten Produkten forschen und damit wichtige Impulse für die Wirtschaft im Südwesten setzen. Sie dienen zudem als Brücke für weitere gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der Wirtschaft und der Universität Stuttgart.

„Personalisierte Produkte werden durch die Digitalisierung weiteren Schub erhalten und damit für unsere Wirtschaft immer bedeutender. Die Fähigkeit zur Herstellung personalisierter Produkte wird ein zunehmend entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen“, sagte die Ministerin. Es sei jedoch insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen eine Herausforderung, sich die Kompetenzen anzueignen, wie personalisierte Produkte effizient und flexibel bereitgestellt und entsprechende Wertschöpfungsketten aufgebaut werden können.

Hoffmeister-Kraut: „Mit den fünf Kompetenzzentren, ihrer anwendungsbezogenen Forschung und dem von ihnen ausgehenden Technologie- und Wissenstransfer, stärken wir nachhaltig die Innovationskraft unserer produzierenden Wirtschaft im Land, gerade auch im Mittelstand.“

Gestärkt werde durch die zentrumsübergreifende Zusammenarbeit mit weiteren universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort Stuttgart auch interdisziplinäre Forschungskooperationen in diesem für die Wirtschaft Baden-Württembergs zentralen Feld, so die Wirtschaftsministerin.

Anlage: Geförderte Forschungs- und Technologietransferzentren



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