Zahlen und Fakten

Exportland Baden-Württemberg

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Zahlen und Fakten Exportland Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ist ein dynamischer und international vernetzter Industrie- und Technologiestandort. Die Größe seiner Volkswirtschaft kann sich mit anderen europäischen Ländern wie Norwegen, Schweden oder Belgien messen. Als drittgrößtes Bundesland in Deutschland weist Baden-Württemberg das höchste Exportvolumen auf. Pro Einwohner sind dies 21.388 Euro, rund 50 Prozent mehr als im Durchschnitt der 16 Länder.

Die baden-württembergische Exportquote – der Anteil des Exportvolumens am Bruttoinlandsprodukt – betrug im Jahr 2023 rund 41 Prozent (Hinweis: 40,9 % - Exportquote in Deutschland nach Bundesländern). Dementsprechend hängt das wirtschaftliche Wachstum des Landes in besonderem Maße von den Auslandsgeschäften ab, und etwa jeder dritte Beschäftigte arbeitet direkt oder indirekt für den Export. Das baden-württembergische Exportportfolio wird von Investitionsgütern bestimmt. Mit einem Anteil an der Gesamtausfuhr von rund 41 Prozent waren Kraftfahrzeuge und Maschinen auch 2024 mit Abstand die wichtigsten Exportgüter.

Baden-Württembergs Hauptabsatzmärkte lagen 2024 mit 14,5 Prozent in den USA, mit 8,4 Prozent in der Schweiz, gefolgt von Frankreich mit 7,4 Prozent und den Niederlanden mit 6,8 Prozent. China lag damit erstmals an fünfter Stelle mit 6,5 Prozent. Insgesamt gingen bei den Exporten 45,4 Prozent in die EU 27, 17,1 Prozent nach Amerika und 15,5 Prozent nach Asien und. Bei den Importen kamen 52,7 Prozent aus den EU 27, 17,5 Prozent aus Asien, 9,7 Prozent aus Amerika. Auf Afrika entfielen 1,2 Prozent im Export und 2,3 Prozent im Import, auf die Mercosur-Staaten entfielen 0,9 Prozent auf den Export und 0,4 Prozent auf den Import.

Unternehmen wie Daimler, Porsche, Bosch oder SAP, die alle Ihren Sitz in Baden-Württemberg haben, sind weltweit bekannt. Für Baden-Württemberg und den wirtschaftlichen Erfolg sind jedoch auch insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen verantwortlich. Rund 99 Prozent aller Betriebe im Land haben weniger als 250 Mitarbeiter. Darunter sind auch rund 400 sogenannte "hidden champions", also Unternehmen, die wenig öffentliche Aufmerksamkeit finden, obwohl sie auf ihren Gebieten Weltmarktführer sind.

Im Fokus der Außenwirtschaftsmaßnahmen stehen daher gerade diese kleinen und mittleren Unternehmen. Im Zusammenspiel mit Baden-Württemberg International (BW_i) und anderen Akteuren der Wirtschaftsförderung auf regionaler und kommunaler Ebene kümmert sich das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus darum, dass Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort auch weiterhin international erfolgreich bleibt. Die baden-württembergischen Unternehmen werden dabei unterstützt, Marktanteile in bereits etablierten Auslandsmärkten zu erhalten und weiter zu steigern sowie neue Wachstumsmärkte im Asien-Pazifik-Raum, in Mittel- und Südamerika sowie auf dem afrikanischen Kontinent zu erschließen.

Auf der anderen Seite hat Baden-Württemberg als Standort viel zu bieten - für in- und ausländische Investoren. Umfassende Informationen bietet das Portal bw-invest.de