Neben den Berichten aus den Regionen lag ein Schwerpunkt auf den Themen „Fachkräftepotenzial Ältere“ sowie „Arbeitsmarkt-Drehscheiben“. Die Stadt Fellbach stellte zudem das Projekt „CREATE – Exzellenzmodul digitale Produktentwicklung an vier Fellbacher Schulen“ vor. Es handelt sich hierbei um ein über das „Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ gefördertes Projekt. Im Rahmen des Exzellenzmoduls entwickeln Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen bzw. der 10. Klassen an Gymnasien jeweils ein eigenes digitales Produkt. Das Exzellenzmodul ist ein Instrument zur Förderung digitaler Talente, unterstützt bei der Berufswahl und bringt Unternehmen und potenzielle Auszubildende bzw. dual Studierende zusammen.
Zum Themenschwerpunkt „Fachkräftepotential Ältere“ informierte das Referat „Fachkräftesicherung“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg zum demografischen Wandel und den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Anschließend führte die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) in das Thema ein und präsentierte dabei auch die entsprechenden Aktivitäten der WRS. In der Aussprache wurde u.a. darauf hingewiesen, dass die Beschäftigung von Älteren in den letzten Jahren deutlich zugenommen habe und es große Unterschiede beim Umgang mit älteren Mitarbeitenden zwischen den Unternehmen gebe. Es sei aber zu erwarten, dass spätestens mit dem Einsetzen des Wirtschaftsaufschwungs, die Fachkräftepotenziale von älteren Beschäftigten wieder verstärkt in den Vordergrund rücken würden.
Die Regionaldirektion BW der Bundesagentur für Arbeit (RD der BA) und die Robert Bosch GmbH präsentierten anschließend zum Thema „Arbeitsmarkt-Drehscheiben“. Ziel sei hierbei der möglichst nahtlose Übergang von Beschäftigung in Beschäftigung u.a. durch Beratung, Qualifizierung und Vermittlung. Es wurden hierzu verschiedene Praxisbeispiele vorgestellt und auch über die Chancen und Herausforderungen der Drehscheiben gesprochen.
Das Protokoll zu der Vernetzungssitzung mit zusätzlichen Informationen ist für die Mitglieder der Regionalen Fachkräfteallianzen über ihre jeweiligen Ansprechpartner erhältlich.