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Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen

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Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat heute (22. Februar) in der Technologiewerkstatt Albstadt die erneute Förderung des regionalen Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen in Höhe von rund 760.000 Euro offiziell bekanntgegeben. Bereits in den vergangenen Jahren wurde der Digital Hub vom Wirtschaftsministerium gefördert. Nun konnte er auch in der zweiten Förderrunde mit einem aktualisierten Konzept überzeugen. Der Digital Hub erhält damit die Möglichkeit, sich mit einer Förderung des Wirtschaftsministeriums inhaltlich weiterzuentwickeln.

„Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen hat sich als wichtige Anlaufstelle zur Digitalisierung in der Region etabliert und bietet auch künftig zielgruppenspezifische Unterstützungsleistungen, um Unternehmen der Region in ihrer Zukunftsfähigkeit zu stärken und zur Umsetzung digitaler Projekte zu animieren“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, vor Ort.

Zentrale Ziele des Hubs sind, die regionale Innovationskraft zu stärken und den Wissenstransfer zu Zukunftstechnologien zu erhöhen. Der Fokus des neuen Hub-Konzepts liegt auf dem stufenweisen modularen Kompetenzaufbau in Digitalthemen als Antwort auf den Fachkräftemangel. Die Angebote des Hubs reichen von Informationsveranstaltungen über Workshops und Netzwerken bis hin zu Zertifikatslehrgängen. Inhaltliche Schwerpunkte werden auf die Bereiche IT-Sicherheit, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und Digitale Transformation gelegt. Anlaufstellen vor Ort zur Abdeckung der Region Neckar-Alb und Sigmaringen bietet der Hub mittels dreier Hauptstandorte, der IHK Reutlingen, dem INNOPORT (Reutlingen) und der Technologiewerkstatt (Albstadt).

Betreiber des Hubs ist ein Konsortium, bestehend aus der Industrie- und Handelskammer Reutlingen als Konsortialführerin und den Konsortialpartnern Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Hochschule Reutlingen, dem Landratsamt Zollernalbkreis und den Städten Albstadt und Reutlingen.

Hintergrundinformationen

Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen ist einer von insgesamt zwölf regionalen Digital Hubs, die vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des zweiten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt wurden. Im Rahmen des ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land sowie teilweise vom Bund geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Durch den zweiten Förderaufruf vom März 2022 erhalten einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, andererseits sollen auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Digital Hubs jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.

„Mit seinem Netzwerk an regionalen Digital Hubs zählt Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, erläuterte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut die Ziele der Digital Hubs.

Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der regionalen Digital Hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (www.digital-laend.de) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft-digital-bw.de und www.digital-hubs-bw.de.

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