Kontaktstellen Frau und Beruf

Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg evaluiert

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Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash

Die Kontaktstellen Frau und Beruf in Baden-Württemberg bieten Frauen eine individuelle und kostenfreie Beratung zu allen beruflichen Fragen an, von der beruflichen Orientierung über den Wiedereinstieg, die berufliche Weiterentwicklung, Existenzgründung oder den beruflichen Aufstieg. 2019 wurde zum zweiten Mal eine Kundinnenbefragung der Kontaktstellen durchgeführt. „Es ist uns wichtig, dass wir mit den Angeboten unserer Kontaktstellen Frau und Beruf auf die aktuellen Bedürfnisse der Kundinnen reagieren. Die Rückmeldungen der beratenen Frauen sind für den weiteren Erfolg des Landesprogramms von großer Bedeutung“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (31. Januar) zu der Evaluation.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen die sehr gute Beratungsarbeit und eine hohe Gesamtzufriedenheit der Beratenen: 90 Prozent waren mit der Beratung sehr zufrieden oder zufrieden, weitere drei Prozent ziemlich zufrieden. Die Kompetenz der Beraterinnen, die Berücksichtigung der persönlichen Situation und der strukturierte Ablauf der Beratung wurden sehr positiv beurteilt. „Dies ist ein ganz hervorragendes Ergebnis. Die Kundinnen sind nach der Beratung motiviert und haben mehr Klarheit hinsichtlich ihrer Ziele. Ein bemerkenswerter Erfolg ist auch, dass die durchschnittliche Weiterempfehlungsrate gegenüber der vorhergehenden Befragung 2016 sogar noch um drei Prozent auf 93 Prozent gestiegen ist. Es ist wichtig und toll, dass die Kundinnen sich gegenseitig motivieren und unterstützen“, führte die Wirtschaftsministerin weiter aus.

„Die Kontaktstellen sind eine große Hilfe für Frauen beim Einstieg und Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Ich möchte alle Frauen, die sich bei diesen Schritten Unterstützung wünschen, ermutigen, sich an die Kontaktstellen zu wenden“, so Hoffmeister-Kraut. Der Vergleich der Erwerbssituation der Kundinnen zum Beratungszeitpunkt mit der heutigen Situation verdeutlicht den Erfolg der Kontaktstellen und die positive Wirkung: Der Nichterwerbstätigenanteil sank von 21 auf 12 Prozent: 16 Prozent der beratenen Frauen war zum Zeitpunkt der Befragung sozialversicherungspflichtig in Vollzeit (+ drei Prozent) und 38 Prozent in Teilzeit (+ neun Prozent) beschäftigt.

Hintergrundinformationen

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf wurde 1994 gestartet. Ziele des Programms sind die Gleichstellung von Frauen im Beruf, die Erschließung des Fachkräftepotenzials für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit.

Aktuell fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des Landesprogramms Kontaktstellen Frau und Beruf elf Beratungseinrichtungen mit jährlich rund 2,1 Millionen Euro. Seit Beginn des Programms betrug das Fördervolumen insgesamt rund 26,6 Millionen Euro.

Befragt wurden fast 4.000 Kundinnen, die zwischen Juni 2017 und Januar 2019 durch eine der zwölf Kontaktstellen im Land beraten worden waren. Fast 1.300 Kundinnen (32,9 Prozent) nahmen an der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau beauftragten Befragung zwischen März und Mai 2019 teil.

Detaillierten Ergebnisse der Befragung

 

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