Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung
Der Leitfaden „Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung“ für die Kooperation zwischen Behörden und Fachberatungsstellen in Baden-Württemberg wurde vom Runden Tisch „Menschenhandel“ erarbeitet. Er zeigt die Vorgehensweisen für eine koordinierte Zusammenarbeit der Akteure auf Landesebene mit den lokalen und regionalen Akteuren auf.
Der Leitfaden „Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung“ für die Kooperation zwischen Behörden und Fachberatungsstellen in Baden-Württemberg wurde vom Runden Tisch „Menschenhandel“ erarbeitet. Er zeigt die Vorgehensweisen für eine koordinierte Zusammenarbeit der Akteure auf Landesebene mit den lokalen und regionalen Akteuren auf.
Die Landesregierung Baden-Württemberg hat sich im Koalitionsvertrag vom 9. Mai 2016 zum Ziel gesetzt, entsandte Beschäftigte durch gute Beratung zu stärken und vor schlechten Arbeitsbedingungen zu schützen. Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft muss vermieden werden. Der Runde Tisch „Menschenhandel“ wird daher seine Arbeit wiederaufnehmen, um mit allen beteiligten Ressorts und Institutionen Verbesserungen bei der Prävention und Intervention zu erreichen.
Es gibt keine allgemeingültige Definition des Begriffs der Arbeitsausbeutung. Vielmehr besteht ein breites Spektrum an Ausbeutungsformen. Betroffene von Arbeitsausbeutung werden in der Praxis oftmals unangemessen oder gar nicht entlohnt.
Weiterführende Links:
Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Servicestelle gegen Zwangsarbeit
Alphabetisches Glossar für die Praxis der Strafverfolgung der Servicestelle gegen Zwangsarbeit
Herausgeber: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
Publikationsart: Broschüre
Format: A4
Seitenzahl: 50
Publikationsdatum: 9/2019