Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt im November: Arbeitslosenzahl unterschreitet erstmals seit 1991 die Marke von 200.000 Personen

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„Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg bleibt auch im November seinem Aufwärtstrend treu und ist auf dem Weg zur Vollbeschäftigung. Begünstigt durch die anhaltend positive konjunkturelle Entwicklung nimmt der Südwesten mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent erneut eine Spitzenposition im Bundesvergleich ein“, kommentierte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die am Donnerstag (30. November) veröffentlichten Arbeitsmarktdaten in Stuttgart.

Im November 2017 waren in Baden-Württemberg knapp 198.000 Menschen ohne Arbeit. Das sind rund 2.400 Personen weniger als noch im Oktober und ist der niedrigste Wert in einem November seit 1991. Vor allem Jugendliche konnten im November von der hohen Kräftenachfrage profitieren. Die Firmen des Landes hatten den Agenturen der Bundesagentur für Arbeit im November fast 108.000 offene Stellen zur Vermittlung angeboten. Das waren fast 12.700 bzw. 13,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Im Vergleich zum November 2016 sei besonders erfreulich, dass die Zahl der Arbeitslosen insgesamt um knapp 18.300 bzw. 8,5 Prozent gesunken ist und alle Personengruppen an dieser positiven Entwicklung teilhaben konnten, so die Ministerin. Vor allem Jugendliche zählten mit einem Rückgang um 11,4 Prozent auf jetzt noch knapp 17.000 Arbeitslose zu den Gewinnern am Arbeitsmarkt.

Hoffmeister-Kraut: „Der Rückgang der Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent im November 2016 auf aktuell 3,2 Prozent zeigt, dass zunehmend auch die Problemgruppen des Arbeitsmarktes wie Ältere und Langzeitarbeitslose am Arbeitsmarkt eine Chance haben.“ Sie sehe als Ursache dieser Entwicklung nicht nur konjunkturelle Einflüsse, sondern auch den Erfolg der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik der Landesregierung, die sich an den Wertevorstellungen der Sozialen Marktwirtschaft orientiere und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sei, betonte die Ministerin. Gerade für diese Personengruppen biete das Land in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit mit verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Programmen Möglichkeiten für den Übergang in eine Dauerbeschäftigung. Hoffmeister-Kraut: „Es ist unser Ziel, möglichst allen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.“

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