Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen November

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„Der baden-württembergische Arbeitsmarkt blieb auch im November insgesamt robust“, erklärte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (29. November) anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten: Die Zahl der Arbeitslosen habe um rund 12.000 im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, die Arbeitslosenquote liege aktuell bei 3,1 Prozent. Die Stellennachfrage sei um rund 17.500 oder fast ein Sechstel stark zurückgegangen, was auf eine rückläufige Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hindeute, so die Ministerin. Im November waren in Baden-Württemberg 197.084 Menschen arbeitslos gemeldet, 12.101 bzw. 6,5 Prozent mehr als im November des Vorjahres 2018 mit 184.983 Arbeitslosen.

„Trotz des insgesamt stabilen Arbeitsmarktes brauchen wir zügig Erleichterungen bei der Kurzarbeit und müssen dabei die berufliche Qualifizierung stärken. Vor allem der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobilbranche leiden sowohl unter erheblichen Auftragsrückgängen als auch unter strukturellen Anpassungen. Es ist gerade hier der umsichtigen Personalpolitik der Unternehmen zu verdanken, dass die Zahl der Arbeitslosen nicht stärker ansteigt“, so

die Ministerin weiter. Angesichts der Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Welthandels und der Weltwirtschaft sowie der strukturellen Veränderungen sei es sehr wichtig, dass die Arbeitsmarktpolitik die Betriebe bestmöglich dabei unterstützt, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu beschäftigen, hob Hoffmeister-Kraut hervor.

Der Anstieg der Kurzarbeit sei ein Warnsignal, auf das schnell reagiert werden müsse. „Wir brauchen großzügige Regelungen bei der Kurzarbeit, um möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. Die Unternehmen benötigen Planungssicherheit, darum muss der Bundesgesetzgeber schnell handeln“ betonte die Ministerin. Diese Forderung hatte Hoffmeister-Kraut jüngst in einem gemeinsamen Schreiben mit Vertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil übermittelt: „Wir erwarten, dass bei der kürzlich angekündigten Reform die baden-württembergischen Forderungen zum Kurzarbeitergeld und der beruflichen Qualifizierung aufgegriffen werden, damit die betroffenen Unternehmen diese schwierige Phase mit möglichst kompletter Belegschaft überstehen“, so Hoffmeister-Kraut abschließend.

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