Industrie 4.0

Fraunhofer-Gesellschaft fördert Projekt zu Industrie 4.0 mit der Dualen Hochschule Lörrach

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Minister Dr. Nils Schmid und Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, Präsident der DHBW, lassen sich beim Fraunhofer IAF aktuelle Forschungsprojekte erklären. (Foto: Fraunhofer IAF)

Die Fraunhofer-Gesellschaft fördert in den kommenden Jahren ein gemeinsames Projekt der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) in Freiburg mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.

„Baden-Württemberg will Leitanbieter für Industrie 4.0 werden und ist dabei auf einem guten Weg. Das Forschungsvorhaben der Dualen Hochschule Lörrach und des IAF in Freiburg leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Die Förderung ist eine besondere Auszeichnung für den Standort und das Land“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid am 22. Mai 2015 bei seinem Besuch in Freiburg.

Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung von Sensorsystemen für Produktionsstrecken, die eine entscheidende Voraussetzung für digitale Produktionsprozesse bilden. Es wird im Rahmen des „Kooperationsprogramms Fachhochschulen“ der Fraunhofer-Gesellschaft gefördert. Dieses Programm finanziert sich aus Mitteln, die vom Bund und den Ländern bereitgestellt werden. Die Mittel werden dazu eingesetzt, um Fachhochschul-Professoren Forschungsmöglichkeiten an einem benachbarten Fraunhofer-Institut unter Nutzung der dortigen Infrastruktur einzurichten.

Der Minister lobte bei seinem Besuch die praxisorientierte Arbeitsweise der Hochschule. „Die Duale Hochschule Lörrach arbeitet sehr eng mit der Industrie zusammen, damit erhöhen sich auch die Chancen, kleine und mittlere Unternehmen zu erreichen. Das ist auch eines der zentralen Vorhaben der `Allianz Industrie 4.0`“, so Schmid.

Hintergrund:
Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wurde im März dieses Jahres auf Initiative von Minister Schmid gestartet, um die Chancen der Digitalisierung für die Wirtschaft des Landes zu nutzen. Sie soll alle wesentlichen Akteure des Landes vernetzen und bündeln. Die Allianzpartner wollen vorrangig kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung auf dem Weg zur Industrie 4.0 geben und dazu beitragen, dass sich Beschäftigte auf ein sich veränderndes Aufgabenspektrum vorbereiten können.

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik ist eine international anerkannte Forschungs- und Technologieeinrichtung auf dem Gebiet der Verbindungshalbleiter und ihrer Anwendungen in Mikro-, Nano- und Optoelektronik. Es entwickelt beispielsweise neuartige Radar- und Lasersensoren, die unter anderem zur Prozess- und Qualitätskontrolle in der Produktion eingesetzt werden können.

Mit derzeit über 34.000 Studierenden und 141.000 Alumni ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) die größte Hochschule des Landes. An der DHBW Lörrach absolvieren aktuell 2.100 Studierende ihr duales Hochschulstudium in berufsintegrierenden Bachelor- und Masterstudiengängen der Bereiche Wirtschaft und Technik. Die DHBW Lörrach qualifiziert seit mehr als 30 Jahren in enger Kooperation mit 750 Partnerunternehmen Nachwuchskräfte für die Wirtschaft.

Weitere Meldungen

Virtueller Datenfluss im Web
Hannover Messe

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026: Motor für industrielle Innovation.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Wirtschaftsministerium und L-Bank benennen elf Kandidaten für Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land stärkt Innovationsallianz Baden-Württemberg mit rund 40,6 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) im Jahr 2026 mit einer Grundfinanzierung in Höhe von rund 40,6 Millionen Euro.

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt.

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045: Ergebnisse und dringender Handlungsbedarf

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen

Bühne frei für Innovation: Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“

Bühne frei für Innovation: Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt den Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Logo von Start up BW
Start-up BW

EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb gewinnen Regional Cup

Bühne frei für Innovation: EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb sichern sich das Ticket für das Landesfinale.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“.