Kunst

gregor international calendar award 2014

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Das Studentenleben in Form eines Jahrbuchs, rätselhafte Bildcollagen zum Thema Zeit und eine Reise von Nord- nach Süddeutschland über ein ganzes Jahr zeigen, dass man in dem Produkt Kalender nahezu alle Finessen unterbringen kann, die technisch möglich sind. Zur diesjährigen Preisverleihung und Ausstellung wurden fast 1.000 Kalender aus dem In-und Ausland eingereicht.

„Der Kalenderwettbewerb und die Ausstellung zeigen, dass Baden-Württemberg für kreative Köpfe und beson­dere Innovationskraft steht. Die gelebte Verbindung von Talenten, Technologie und Toleranz im Land schafft ein hervorragendes Klima für die Kreativwirtschaft“, sagte der Beauftragte der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk Peter Hofelich heute bei der Ausstellungseröffnung in Stuttgart.

Insgesamt wurden 996 Kalender aus Deutschland, dem europäischen Ausland, Japan und Israel zum Wettbewerb eingereicht, wobei Japan mit 75 Kalendern Spitzenreiter bei den internationalen Kalendern ist. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wurden vom Graphischen Klub Stuttgart 47 Preise verliehen, davon sechs Mal Gold, zehn Mal Silber und neunzehn Mal Bronze. Die höchste Auszeichnung, den GREGOR 2014, erhielt der Kalender 1:X – Zwölf Lupenblicke von Hilger & Boie Design, Wiesbaden, der für die Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten in Frankfurt am Main konzipiert und gestaltet wurde. Zudem wurden 12 Kalender mit dem „Award of Excellence“ für außergewöhnliche Einzelleistungen ausgezeichnet. Der Sonderpreis „Young Talent“ ging an den Kalender Vita Studiosi der Hochschule der Medien in Stuttgart. Alle Fotokalender werden zusätzlich von der gregor photo calendar Jury begutachtet. Zehn Kalender wurden ausgezeichnet, der Preis der Jury - gregor calendar award 2014 für den besten Fotokalender ging an das gemeinsame Kalenderprojekt Zeit von die arge lola, musen, ctrl-s und steinkopf-druck.

Der gregor calendar award ist einer der bedeutendsten Wettbewerbe der Druck- und Medienbranche. Veranstalter der weltweit größten Kalenderausstellung ist das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg, der Graphische Klub Stuttgart e.V. und der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg. Die Kreativwirtschaft gehört mit rund 30.000, überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen und über 20 Milliarden Euro Umsatz zu den größten Wirtschaftszweigen des Landes. Davon erwirtschaftete allein der Werbemarkt mit rund 18.400 Beschäftigten 3,4 Milliarden Euro.

Die Ausstellung ist vom 24. Januar bis 10. Februar 2014 täglich von 11 bis 19 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 19 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss daran wandert die Kalenderschau vom 21. Februar bis 16. März 2014 ins Regierungspräsidium am Rondellplatz in Karlsruhe.

Parallel zum gregor 2014 sind im Haus der Wirtschaft bis zum 9. Februar 2014 zwei weitere Ausstellungen zu sehen: die Jubiläums-Ausstellung "40 Jahre Stihl-Kalender". Außerdem der 25. BFF Förder- und Reinhart-Wolf-Preis mit den besten Hochschulabschlussarbeiten im Bereich Fotografie. Wer wissen will, wie die kommende Profi-Generation fotografiert, der sollte sich die vom BFF Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter organisierte Ausstellung mit den prämierten Arbeiten der fünf Preisträger anschauen.

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