Städtebauförderung

Programm für nichtinvestive Städtebauförderung 2016 ausgeschrieben

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat das Programm für die nichtinvestive Städtebauförderung 2016 ausgeschrieben. Damit können im kommenden Jahr zusätzliche Anträge bewilligt werden, in Stadterneuerungsgebieten neben bisher bekannten Sanierungsinvestitionen auch nichtinvestive Einzelprojekte zu fördern.

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat das Programm für die nichtinvestive Städtebauförderung 2016 ausgeschrieben. Das gab Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid am 1. September 2015 bekannt.

Damit können im kommenden Jahr zusätzliche Anträge bewilligt werden, in Stadterneuerungsgebieten neben bisher bekannten Sanierungsinvestitionen auch nichtinvestive Einzelprojekte zu fördern. „Wir werden das Programm, das wir 2015 erstmals ausgeschrieben haben, weiterführen“, sagte der Minister. „Das bedeutet, dass beispielsweise Quartiersmanager, Betreuungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in der Freizeit, Integrationsprojekte und sonstige nichtinvestive Projekte in städtebaulichen Quartieren auch im nächsten Jahr unterstützt werden können.“

Ziel der Förderung ist es, den sozialen Zusammenhalt und die Integration in Wohnquartieren mit negativer Entwicklungsperspektive und besonderem Entwicklungsbedarf zu sichern und zu verbessern. Voraussetzung sind festgesetzte Programmgebiete der „Sozialen Stadt“ und „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Staatssekretär Peter Hofelich erklärte: „Die Anträge des laufenden Jahres zeigen, dass wir mit dem Förderprogramm gute Einzelprojekte gerade in Wohnquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf ermöglichen können. Dafür stellen wir jährlich eine Million Euro zur Verfügung.“

Zuwendungsempfänger sind die Gemeinden. Wie auch beim investiven Städtebauförderprogramm beträgt die Förderung 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der kumulative Einsatz der Fördermittel mit Zuwendungen aus anderen öffentlichen Stellen ist erwünscht, eine Doppelförderung ist jedoch ausgeschlossen.

Gefördert werden insbesondere nichtinvestive Einzelmaßnahmen, die der Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, der Integration von Migrantinnen und Migranten und zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen dienen. Außerdem sollen die Fördermittel für die Beteiligung und Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner aller Generationen, die Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements und zur Verbesserung des Stadtteilimages durch Erhöhung der Nutzungsvielfalt und Stärkung des Zusammenhalts im Quartier eingesetzt werden.

Antragsberechtigt sind die Gemeinden. Die notwendigen Unterlagen sind bis 2. November 2015 beim jeweiligen Regierungspräsidium einzureichen. Der Förderhöchstbetrag für ein städtebauliches Erneuerungsgebiet beträgt 50.000 Euro.

Weitere Meldungen

unsplash / kendall ruth
familyNET 4.0

familyNET 4.0: Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in die achte Runde

Am 27. April startet der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ in die achte Runde.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Staufermedaille

Staufermedaille für herausragendes Engagement: Hubertus Nimsch geehrt

Für sein außergewöhnliches Lebenswerk im Bereich Forstwirtschaft und Dendrologie wurde Hubertus Nimsch am heutigen Freitag (24. April) mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Hannover Messe 2026
Hannover Messe

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026: Motor für industrielle Innovation.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Wirtschaftsministerium und L-Bank benennen elf Kandidaten für Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land stärkt Innovationsallianz Baden-Württemberg mit rund 40,6 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) im Jahr 2026 mit einer Grundfinanzierung in Höhe von rund 40,6 Millionen Euro.

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt.

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045: Ergebnisse und dringender Handlungsbedarf

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen

Bühne frei für Innovation: Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“

Bühne frei für Innovation: Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt den Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.