Ausbildung

Rückgang der Ausbildungsverträge ist eine ernste Herausforderung

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Zum Start des neuen Ausbildungsjahres verzeichnen die Unternehmen in Baden-Württemberg weniger Ausbildungsverträge als im Vorjahr: „Das ist eine ernsthafte Herausforderung, der wir uns mit vereinten Kräften stellen müssen", sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Die Entwicklung zeige deutlich, dass das Thema Fachkräftesicherung immer mehr zu einem zentralen Standortfaktor für unser Land werde„Wir müssen deshalb alle Potentiale sowohl bei den Ausbildungsbetrieben als auch bei den Jugendlichen ausschöpfen. Die duale Ausbildung muss attraktiv bleiben und ihre Vorzüge müssen bei Jugendlichen und Eltern stärker herausgestellt werden“, so Schmid weiter. Daran arbeitet das Finanz- und Wirtschaftsministerium im Ausbildungsbündnis zusammen mit den Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, der Agentur für Arbeit und den Kommunen im Land. Gemeinsam wurde bereits die Kampagne „gut ausgebildet“ ins Leben gerufen. Teil der Kampagne ist auch der von Pixomondo und Reklame FX produzierte Animationsfilm, in dem ein Außerirdischer die Vorteile der Ausbildung entdeckt und andere dafür begeistert.

Landesweit rund 2.500 Ausbildungsbotschafter aktiv

Der Film ergatterte im August beim Deutschen Wirtschaftsfilmpreis den zweiten Platz. Das Ministerium fördert darüber hinaus das erfolgreiche Projekt der Ausbildungsbotschafter. Auszubildende gehen dabei als Botschafter in die Schulen und stellen ihre Berufe vor. Derzeit sind landesweit rund 2.500 Ausbildungsbotschafter aktiv, die seit Beginn der Initiative im August 2011 fast 50.000 Schülerinnen und Schüler erreicht haben. Zudem will die Landesregierung über das geplante Pflichtfach 'Wirtschaft und Berufsorientierung' auch in den Schulen direkt Schüler für Ausbildungsberufe begeistern. Unternehmer, Auszubildende oder Gewerkschafter - also Leute aus der Praxis - sollen erzählen, wie es ist, eine Lehre zu machen.

Animationsfilm „Mach' ne Ausbildung“

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