Städtebauförderung

Wirtschaftsministerium fördert städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Durlach-Aue“ in Karlsruhe mit 2,6 Millionen Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Staatssekretärin Katrin Schütz

Mit 2,6 Millionen – darunter 1,3 Millionen vom Bund - fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Jahr 2021 die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Durlach-Aue“ in Karlsruhe. „Mit der Städtebauförderung können wir Karlsruhe und viele weitere Kommunen dabei unterstützen, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Ortskernen zu verbessern, Quartiere aufzuwerten oder zu revitalisieren und sich fit für die Zukunft zu machen. Gerade der Stärkung der Stadt- und Ortskerne, in denen derzeit durch die Corona-Krise der Einzelhandel und die Gastronomie bedroht sind, kommt aktuell eine besondere Bedeutung zu. Die ebenfalls stark belasteten Kommunen bekommen mit der Städtebauforderung die in diesen schwierigen Zeiten dringend benötigte Planungssicherheit für die städtebauliche Weiterentwicklung“, erklärte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz heute in Karlsruhe anlässlich der Übergabe des Förderbescheides an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Mit der Bewilligung der Finanzhilfen kann die Stadt die Arbeiten im Sanierungsgebiet „Durlach-Aue“ fortsetzen. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, den Stadtteil als Wohnstandort zu stärken. „Wohnraum zu erhalten und zu schaffen, stellt auch weiterhin einer der wesentlichen Schwerpunkte der Städtebauförderung dar“, so die Staatssekretärin.

In diesem Jahr feiert die Städtebauförderung zudem ihr 50-jähriges Jubiläum. „Als lernendes Programm reagiert sie stets flexibel auf neue und wechselnde Herausforderungen und ermöglicht so eine zukunftsfähige Entwicklung der Kommunen – sei es im Bereich demografische Entwicklung, beim Mangel an Wohnraum, bei der fortschreitenden Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft wie auch bei der klimaverträglichen Fortentwicklung der Städte und Gemeinden“, betonte Schütz. Die Stadt Karlsruhe war bereits von Beginn an, seit 1971, in den Programmen vertreten. „Das ist ein klarer Beleg dafür, dass die städtebauliche Entwicklung hier einen besonderen Stellenwert hat.“

Im städtebaulichen Erneuerungsgebiet „Durlach-Aue“ werden mit Hilfe der Städtebauförderung unter anderem der Bankenplatz und mehrere Straßen umgestaltet sowie private Gebäude modernisiert. Zudem wird ortsverträglich nachverdichtet und es sollen private Hofflächen entsiegelt und dabei die Grünbereiche erhalten werden. Die gärtnerisch genutzten Stegwiesen sollen als Grünfläche gesichert werden. Insgesamt plant die Stadt, im Sanierungsgebiet 38 Wohnungen neu zu bauen, 13 durch Umnutzung zu schaffen sowie 34 zu modernisieren.

In Karlsruhe laufen neben „Durlach-Aue“ derzeit noch acht weitere städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen.

Weitere Meldungen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Start-up BW

Zwei IW JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg gewinnen in Köln

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg haben im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das "Beste Pitch Deck" geholt.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
ILA

Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie

Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie .

Logo von Start up BW
Start-up BW

Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Copyright: © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
Ausstellung

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Sieger Regional Cup IP2INVEST
Start-up BW

OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST

Bühne frei für Innovation: OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.