INTERREG B

Das Donauraumprogramm

Ziel des Donauraumprogramms (Danube Transnational Programme) ist es die Regionen der Anliegerstaaten der Donau durch konkrete Kooperationen zusammenzuführen und damit zur Umsetzung der Donauraumstrategie der EU beizutragen. Hierfür stehen in der Förderperiode rund 165 Millionen Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Die Förderquote beträgt 80 Prozent der Projektkosten.

Teilnehmerstaaten

Der Donauraum ist ein Gebiet mit erheblichen sozioökonomischen Disparitäten und einem Innovationsgefälle zwischen europäischen Spitzenreitern wie Baden-Württemberg und wirtschaftsschwächeren Regionen, insbesondere in Südosteuropa. Das Interreg B-Programm soll durch konkrete Kooperationsprojekte Akteure aus den 14 beteiligten Staaten und Regionen besser verbinden und den Wohlstand insgesamt steigern. Beteiligte deutsche Bundesländer sind Baden-Württemberg und Bayern. Außerdem nehmen Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Slowenien und Teile der Ukraine am Programm teil.

Förderprioritäten und spezifische Ziele 2021 – 2027

Priorität 1: Ein intelligenterer Donauraum

  • Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Einführung fortschrittlicher Technologien
  • Entwicklung von Kompetenzen für intelligente Spezialisierung, gerechten Übergang, industriellen Wandel und Unternehmertum

Priorität 2: Ein grünerer, CO2-armer Donauraum

  • Förderung erneuerbarer Energien
  • Förderung der Anpassung an den Klimawandel, der Risikoprävention und der Katastrophenresilienz, unter Einbezug von ökosystembasierten Ansätzen
  • Förderung von Zugang zu Wasser und einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung
  • Verbesserung der biologischen Vielfalt, der grünen Infrastruktur im städtischen Umfeld sowie Verringerung der Umweltverschmutzung

Priorität 3: Ein sozialerer Donauraum

  • Verbesserung der Effektivität und Inklusivität der Arbeitsmärkte und des Zugangs zu hochwertigen Arbeitsplätzen
  • Verbesserung des gleichberechtigen Zugangs zu inklusiven und hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie lebenslanges Lernen
  • Stärkung der Rolle von Kultur und Tourismus in der Wirtschaftsentwicklung, der sozialen Inklusion und sozialen Innovation

Priorität 4: Bessere Governance für Kooperationen im Donauraum

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Neues Schloss, Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

Dr. Judit Schrick-Szenczi
Tel. +49 711 123-2402
judit.schrick-szenczi@wm.bwl.de

Nationale Kontaktstelle Interreg B Donauraumprogramm
Amir Kalajdzini
Tel. +49 711 123-2355
amir.kalajdzini@wm.bwl.de

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Neues Schloss, Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

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