Digitalisierungsprämie Plus

Antragsneustart mit geänderten Förderkonditionen am 1. Februar

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mann im Anzug hat ein Tablet in der Hand

Ab dem 1. Februar 2021 können mit neuen Förderbedingungen wieder Anträge für die Digitalisierungsprämie Plus gestellt werden. Dies teilte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit.

„Die Digitalisierungsprämie ist ein absolutes Erfolgsmodell. Ich freue mich, dass nach einer mehrwöchigen Pause die Antragstellung ab dem 1. Februar wieder möglich sein wird. Mit dem Neustart mit angepassten Konditionen ermöglichen wir noch mehr Unternehmen im Land die Antragstellung und verstärken den konjunkturellen Impuls deutlich. Zu der Antragspause hatten wir uns entschlossen, um aufgrund des kritischen Infektionsgeschehens mit Beginn des Lockdown zur Minimierung von persönlichen Kontakten beizutragen, denn Förderanträge bei der Darlehensvariante müssen persönlich bei der Hausbank eingereicht werden. Angesichts des fortdauernden Lockdowns und immer drängenderen Herausforderungen bei der Digitalisierung, vor denen die Unternehmen stehen, werden wir die Antragstellung nun wieder ermöglichen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

„Die Digitalisierungsprämie Plus wird von den Unternehmen aus allen Branchen sehr gut nachgefragt. Das gilt besonders auch für Handwerk und Handel. Dies zeigt, dass unser Mittelstand bereit und willens ist, bei der Umsetzung konkreter Digitalisierungsmaßnahmen massiv Tempo aufzunehmen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und damit auch unsere Wirtschaft insgesamt zu stärken“, so die Ministerin weiter.

„Die letzten Monate haben uns allen nochmals deutlich gezeigt, von welch zentraler Bedeutung die Digitalisierung für die Unternehmen und ihre Beschäftigten ist. Ziel ist es daher, mit der Digitalisierungsprämie Plus die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit möglichst vieler Unternehmen im Land nachhaltig zu unterstützen“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Ab dem 1. Februar 2021 ist es Unternehmen wieder möglich, Förderanträge für die Digitalisierungsprämie Plus – sowohl in der Darlehens- als auch in der Zuschussvariante – zu stellen. Die angepassten Förderkonditionen sehen einen Zuschuss von 50 Prozent (maximal aber 6.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von 10.000 Euro bis 50.000 Euro und einen Zuschuss von zwölf Prozent (maximal aber 12.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von bis zu 120.000 Euro vor. Mit den angepassten Konditionen können voraussichtlich insgesamt 8.500 Fördervorhaben anstelle von 6.000 Vorhaben gefördert werden. Das angestoßene Investitionsvolumen in Digitalisierung wird sich auf über 300 Millionen Euro erhöhen.

Weitere Informationen

Für die Digitalisierungsprämie Plus wurden bisher rund 2.500 Anträge gestellt. Durch die Anpassung der Konditionen soll die Förderung von mindestens weiteren 6.000 Unternehmen ermöglicht werden.

Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aller Branchen mit bis zu 500 Beschäftigten gefördert. Ziel ist es, die Digitalisierung der Wirtschaft voranzubringen und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie möglichst rasch zu überwinden.

Weitere Meldungen

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
ILA

Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie

Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie .

Logo von Start up BW
Start-up BW

Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Copyright: © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
Ausstellung

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Sieger Regional Cup IP2INVEST
Start-up BW

OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST

Bühne frei für Innovation: OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken
Start-up BW

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken

Bühne frei für Innovation: Nils Krumm aus Heilbronn gewinnt den Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

IW Junior Landeswettbewerb - Gemeinschaftsladen
Start-up BW

IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg

Schülerfirmen „WonderBall“ und „Dorfgemeinschaftsladen“ gewinnen den IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Überbetriebliche Ausbildung

13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Land unterstützt kleine und mittlere Betriebe mit 13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land stärkt digitale Innovationszentren

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro.