Wettbewerb „Elevator Pitch BW“

Baden-Württemberg sucht erneut die besten Gründerinnen und Gründer

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo zum Wettbewerb: Elevator Pitch

Fahrstuhlfahrt für Existenzgründer: Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft setzt die landesweite Wettbewerbsreihe „Elevator Pitch BW“ als Teil seiner Gründungsoffensive fort.

„Eine Existenzgründung beginnt mit Menschen, die mit Mut, Lust und Talent den Sprung ins Unternehmertum wagen. Weil wir das unterstützen wollen, haben wir im Herbst 2013 als erstes Bundesland die Wettbewerbs-Reihe „Elevator Pitch BW“ gestartet. Bei der ersten Wettbewerbsrunde haben die Teilnehmenden gezeigt, welches kreative Potenzial in Baden-Württemberg steckt“, erklärte der Minister für Finanzen und Wirtschaft Dr. Nils Schmid. „Ich bin schon sehr gespannt, welche innovativen Ideen wir bei der zweiten Wettbewerbsrunde kennenlernen werden.“

Insgesamt hatten sich in der ersten Wettbewerbsrunde 2013/2014 über 220 Geschäftsideen für die 13 regionalen Wettbewerbe (Regional Cups) beworben. Davon sind rund 130 tatsächlich auf der Bühne aufgetreten, denn nur 10 Pitcher pro Regional Cup dürfen Ihre Idee vor Jury und Publikum präsentieren. Bei der zweiten Wettbewerbsrunde 2014/2015 haben noch mehr Unternehmen die Chance, sich vor Publikum zu präsentieren: Bis zum Finale im Sommer 2015 sind insgesamt 18 Regional Cups geplant.

Das Preisgeld des Wettbewerbs wird von der L-Bank gesponsert. Die Sieger der Regional Cups erhalten ein Preisgeld von 500 Euro und qualifizieren sich zudem für das landesweite Finale. Die zweitplatzierte Geschäftsidee gewinnt 300 Euro, die drittplatzierte wird mit 200 Euro belohnt. Beim Landesfinale gibt es insgesamt 6.000 Euro Preisgeld zu gewinnen. Neben den Geldpreisen gewinnen alle beteiligten Unternehmen zudem etwas Unbezahlbares: Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und damit auch die von potentiellen Kunden, Investoren oder Geschäftspartnern.

„Wer einmal dabei war, wenn sich Start-ups bei einem Elevator Pitch in drei Minuten vorstellen, begreift, dass – neben viel harter Arbeit – Spaß an der Selbstverwirklichung und Selbstständigkeit zusammengehören“, sagte Prof. Dr. Schmitz-Kaiser, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank. „Hier erleben wir, wie unterschiedlich gelebtes Unternehmertum aussehen kann.“

Ein Elevator Pitch ist eine kurze, informative und prägnante Präsentation einer Geschäftsidee für eine Dienstleistung oder ein Produkt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Bezeichnung stammt daher, dass die Präsentationen in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt durchgeführt werden. Beim Elevator Pitch muss also kein Businessplan vorgelegt werden, stattdessen geht es darum, die Zuhörer in drei Minuten neugierig zu machen und sie von der Geschäftsidee zu überzeugen.

Das neuartige Veranstaltungskonzept des Wettbewerbs kommt insbesondere bei jungen Menschen gut an. Über 1.000 Fans folgen dem Wettbewerb auf Facebook, Twitter und Google+, bei den Abstimmungen in der ersten Runde des Elevator Pitchs 2013/2014 Jahr wurden über 25.000 Stimmen abgegeben.

Die ersten 8 Regional Cups stehen bereits fest:
- Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg in Niedereschach am 10.10.2014
- Regional Cup Ostwürttemberg in Schwäbisch Gmünd am 16.10.2014
- Regional Cup Kreis Esslingen in Nürtingen am 23.10.2014
- Regional Cup Sigmaringen am 12.11.2014
- Regional Cup Karlsruhe am 18.11.2014
- Regional Cup Freiburg am 21.11.2014
- Regional Cup Bodensee in Konstanz am 27.11.2014
- Regional Cup Rhein-Neckar in Mannheim am 02.12.2014
Weitere Termine werden online veröffentlicht.

Bewerbung ab sofort möglich
Interessierte Jungunternehmer/innen und Gründer/innen können sich ab sofort mit ihrer Geschäftsidee unter www.elevatorpitch-bw.de für die regionalen Wettbewerbe bewerben. Voraussetzung für die Teilnahme ist unter anderem, dass das Unternehmen nicht älter als drei Jahre ist und der Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg liegt. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.elevatorpitch-bw.de.

Online-Voting bestimmt die Gewinner
Die Auswahl der Bewerbungen erfolgt mithilfe eines Online-Votings, das heißt alle Besucher der Webseite können via Facebook, Google+ oder mithilfe einer E-Mail-Adresse online über die eingereichten Ideen abstimmen. Die zehn Geschäftsideen mit den meisten Stimmen pro Standort dürfen jeweils zum regionalen Elevator Pitch antreten.

3 Minuten pro Geschäftsidee

Der Elevator Pitch BW bietet ideenreichen Jungunternehmen und Gründerinnen und Gründern eine attraktive Plattform, um sich und ihre Geschäftsidee vor einer Jury und einem Publikum bestehend aus regionalen Institutionen, potentiellen Geldgebern, Geschäftspartnern und möglichen Kunden zu präsentieren und sofort ein Feedback zu erhalten. Die Präsentationen der Geschäftsideen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Neue Bewertungskriterien
Die Jury bewertet die Präsentationen nach folgenden Kriterien:

  • Präsentation (50 Prozent): z. B. Rhetorik, zeitlicher Rahmen, Inhalt des Vortrags
  • Geschäftsmodell (50 Prozent): z. B. Konzept, Kundennutzen/Marktrelevanz, Erfolgschancen, Skalierbarkeit/Nachhaltigkeit

Sofort vor Ort werden die Ergebnisse ausgewertet und die regionalen Gewinner verkündet.

Preisgeld
Die Sieger der Regional Cups erhalten ein Preisgeld von jeweils 500 Euro und qualifizieren sich zudem für das landesweite Finale. Die zweitplatzierte Geschäftsidee gewinnt 300 Euro, die drittplatzierte wird mit 200 Euro belohnt.  Auch das Publikum darf vor Ort mit abstimmen und einen „Publikumsliebling“ küren. Beim Landesfinale beträgt das Preisgeld: 1. Platz: 3.000 Euro, 2. Platz: 2.000 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro.

Hintergrundinformation:
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat die landesweite Wettbewerbsreihe „Elevator Pitch BW“ im Oktober 2013 gestartet. Das moderne und neuartige Veranstaltungsformat soll dazu beitragen, dass sich junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft auf dem Markt etablieren und so neue Arbeitsplätze im Land schaffen. Außerdem sollen die regionalen Wettbewerbe die Bevölkerung für das Thema Selbständigkeit sensibilisieren und auf die große Anzahl junger Unternehmen und innovativer Gründerinnen und Gründer vor Ort aufmerksam machen.

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das einen landesweiten Elevator-Pitch-Wettbewerb veranstaltet, um für mehr Unternehmertum im Land zu werben. Durchgeführt wird der Wettbewerb durch die Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums. Bei der Durchführung des Wettbewerbs wird ifex weiterhin von Accelerate Stuttgart UG unterstützt.

Elevator Pitch BW

Weitere Meldungen

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Mentorinnen-Programm

10 Jahre Empowerment - Mentorinnen-Programm startet in die Jubiläumsrunde

10 Jahre Empowerment – Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die Jubiläumsrunde

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes

Forderung Baden-Württembergs zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes stärkt die Forschungsinstitute der Länder.

Mikrochip / ©Rutkovski.by
Förderung

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI mit fünf Millionen Euro.

©Martina Berg, stock.adobe.com
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen – Klares Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg.

Europaflagge / ©Harald Richter
Industrial Accelerator Act

EU veröffentlicht Industrial Accelerator Act

Hoffmeister-Kraut: Vorschlag weist in falsche Richtung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Dienstleistungswirtschaft

Impulse für die Zukunft der Dienstleistungswirtschaft im Land

Die Dienstleistungswirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie sichert Wertschöpfung und Beschäftigung, treibt Innovationen voran und gewinnt im Zuge des industriellen Strukturwandels weiter an Bedeutung.

Bescheidübergabe am 4. März 2026
Förderung

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

Glühbirnen / ©sdecoret - stock.adobe.com
Medizintechnik

Medizintechnik stärken: Land setzt sich in Brüssel erfolgreich für Reformen ein

Auf der Branchenveranstaltung „regularia“ in Tuttlingen hat sich Michael Kleiner, Ministerialdirektor am Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 3. März erneut für Medizintechnikbranche eingesetzt.

Eine Gruppe Frauen schaut lachend in die Kamera.
Karriere

Frau und Beruf: Karriere-Hacks für Young Professionals

Die Digitale Plattform Frau und Beruf Baden-Württemberg startet eine neue Rubrik für junge Frauen, die ihrer Karriere ein Upgrade verpassen wollen und im Ratgeber-Dschungel den roten Faden für ihre beruflichen Möglichkeiten suchen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Vertragspaket

Vertragspaket zwischen der Europäischen Kommission und des Schweizer Bundesrat

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Nachricht über die Unterzeichnung des Vertragspakets zwischen der Europäischen Union und der Schweiz durch die Europäische Kommission und den Schweizer Bundesrat.

Spatenstich Geradstetten
Förderung

Land fördert Neubau des Bildungscampus Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Ersatz-neubau für das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. in Geradstetten mit rund 21 Millionen Euro.

Übergabe der Verdienstmedaille an Herrn Kurt Lacher
Bundesverdienstmedaille

Wirtschaftsministerin überreicht Bundesverdienstmedaille an Kurt Josef Lacher

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat Kurt Josef Lacher im Rahmen einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht