Künstliche Intelligenz

Innovationswettbewerb „KI für KMU“: Wirtschaftsministerium fördert 36 KI-Projekte mit insgesamt 7,5 Millionen Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert im Rahmen der dritten Runde des KI-Innovationswettbewerbs 36 besonders ambitionierte und innovative einzelbetriebliche KI-Vorhaben im Mittelstand mit insgesamt 7,5 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (22. Juli) bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung.

„Damit Baden-Württemberg sich in Zukunft als globaler Innovations- und Wirtschaftsstandort behaupten kann, müssen wir gezielt auf Schlüsseltechnologien wie die Künstliche Intelligenz setzen. Gerade im Mittelstand brauchen wir noch mehr ‚KI made in BW‘. Deshalb unterstützen wir mit unserem KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg 2021 KMU dabei, ihre innovativen KI-Produkte und -Dienstleistungen möglichst rasch und Erfolg versprechend zur Marktreife zu bringen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

„Die zahlreichen Bewerbungen haben uns erneut gezeigt, dass Baden-Württemberg auf dem besten Weg ist, bei der KI-Wertschöpfung noch mehr Tempo aufzunehmen. Mit KI-Innovationen stärken und diversifizieren wir unsere Wirtschaft. Innovationen sind auch ganz klar der Schlüssel, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie rasch zu überwinden“, so Hoffmeister-Kraut.

In diesem Jahr lag der Fokus darauf, die Innovationskraft und -geschwindigkeit insbesondere bei kleinen Unternehmen zu stärken. „Deshalb haben wir auch die Förderbedingungen besonders Start-up-freundlich ausgestaltet“, betonte die Ministerin. Durch die ausgewählten Vorhaben können unter anderem 26 Start-ups mit einer Förderung von insgesamt 5,1 Millionen Euro bei der Entwicklung ihrer KI-Produkte und Dienstleistungen unterstützt werden. Wie im Koalitionsvertrag festgelegt, sollen damit die gigantischen Wertschöpfungspotenziale durch ganz neue Geschäftsmodelle und digitale Plattformen, Produkte und Dienstleistungen ausgeschöpft, wie auch die branchenübergreifende Kommerzialisierung von KI im Land vorangebracht werden.

Bei den geförderten Projekten sind unterschiedliche KI-Themenfelder abgedeckt, etwa optimiertes Ressourcenmanagement, intelligente Automatisierung, Datenanalyse bis hin zu Robotik. Die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen können wiederum in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung finden. So werden die Vorhaben neben der Zukunft der Industrie auch die Abwicklung eines privaten Schuhkaufs, der Freizeitgestaltung oder die Wartung von Solaranlagen erweitern.

Übersicht mit Kurzbeschreibungen der geförderten Projekte (PDF)

Weitere Informationen

Der Fokus des vom 5. März bis 10. Mai 2021 ausgeschriebenen KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg 2021 richtete sich speziell auf kleine Unternehmen und Start-ups in Baden-Württemberg. Es wurden aber auch Konsortialpartner mit bis zu 250 Beschäftigten zugelassen. Die Förderung zielt auf großvolumige Projekte mit zuwendungsfähigen Kosten von 40.000 bis 1.000.000 Euro bei den geförderten Einzelunternehmen ab. Bis zum 31. Dezember 2022 sollen die Vorhaben abgeschlossen sein. Der Aufruf stieß auf sehr starkes Interesse bei den Unternehmen: Es gingen Projektanträge von 52 Unternehmen ein.

Der Wettbewerb ist Teil des Maßnahmenpakets „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“. Dieses hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Der KI-Innovationswettbewerb BW ist Bestandteil dieses Aktionsprogramms. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der Wettbewerb „KI-Champions BW“, die Einrichtung des Innovationspark KI und die regionalen KI-Labs.

Weitere Informationen zum „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“

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Die Jahresveranstaltung des Enterprise Europe Network (EEN), die größte Mittelstandsveranstaltung der EU, gastiert in diesem Jahr in Stuttgart.

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Um eine fundierte Aussage über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in 2021 gezielt für Baden-Württemberg zu erhalten, hat das Wirtschaftsministerium die Entwicklung eines neuen Modells am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) gefördert.

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