Startup BW

Neue Kandidaten für Frühphasenförderung des Landes

Neun junge und innovative Unternehmen können sich ab sofort für die Aufnahme ins Frühphasenförderprogramm Start-up BW Pre-Seed des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und der L-Bank zu bewerben.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo von Start-up BW

Das hat die jüngste Auswahlrunde des dafür zuständigen Entscheidungsgremiums ergeben. „Diese neun Unternehmen haben mit ihrem Produkt und ihrer Geschäftsidee überzeugt und haben realistische Aussichten, sich zu festigen, sich weiterzuentwickeln und langfristig am Markt erfolgreich zu sein. Unsere Pre-Seed-Förderung in Start-up BW kann ihnen dabei eine wertvolle Hilfe sein“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Folgende Unternehmen können sich jetzt für Start-up BW Pre-Seed bewerben:

  • datin GmbH, Karlsruhe – Entwicklung, Vertrieb und Wartung von Softwarelösungen sowie KI- Anwendungen für das wissenschaftliche Daten- und Wissensmanagement
  • Ecalia GmbH i. Gr., Stuttgart – Herstellung und Verkauf technologisch innovativer Kompressoren zur Steigerung der Energieeffizienz beispielsweise beim Betrieb von Wärmepumpen (www.ecalia.de)
  • INCLUSYS UG, Würzburg – Entwicklung und Vertrieb von Produkten („Zeitkompass“-Watch und -App) zur Unterstützung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen. „Zeitkompass“ hilft bei der Planung und Gestaltung des Alltags (www.inclusys.de)
  • Nono, Bötzingen – Dienstleistungsanbieter für die Digitalisierung im Amateursport, insbesondere bei der Einführung digitaler Zahlungsmethoden im Vereinswesen (https://nono-events.de/)
  • pi-optimal UG, Reutlingen – Softwareentwicklung im Bereich dateneffizienter KI-Systeme (Reinforcement Learning in einer synthetischen Umgebung) (www.pi-optimal.com)
  • REVAMP CDI GmbH i. Gr., Aalen – Entwicklung und Vertrieb von Software, IT-Beratung, Konfiguration und Inbetriebnahme von Industrie-/Steuerungssoftware
  • Roboloon UG, Stuttgart – Entwicklung von spezialisierten unbemannten Luftschiffen für die technische Inspektion von Stromleitungen und Eisenbahnstrecken aus der Luft (www.roboloon.com)
  • SQUR UG, Weingarten – Entwicklung einer autonomen KI-Anwendung, um die IT-Sicherheit in Unternehmen zu testen (Pentest) (www.squr.ai)
  • WIRED3D GmbH, Tettnang – kosteneffizienter 3D-Druck großformatiger Metallbauteile in einem selbst entwickelten Verfahren und auf selbst entwickelten 3D-Druckern (www.wired3d.de)

Über die formale Förderberechtigung des jeweiligen Unternehmens entscheidet die L-Bank auf Basis des gestellten Antrags. „Unser Ziel ist es, zukunftsfähigen jungen Unternehmen eine finanzielle Basis zu geben, um sich zu festigen. Aber selbstverständlich müssen wir zunächst prüfen, ob sie die dafür nötigen formalen Voraussetzungen erfüllen“, betonte die L-Bank-Vorstandsvorsitzende Edith Weymayr.

Hintergrund

Start-up BW Pre-Seed ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der L-Bank, mit dem junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz unterstützt werden. Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor um einen Betrag zwischen mindestens 40.000 Euro und maximal 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Grundvoraussetzungen für eine Förderung sind der innovative Charakter der Geschäftsidee oder des Produkts, der Baden-Württemberg-Bezug des Start-ups für den gesamten Förderzeitraum und die Betreuung durch einen Betreuungspartner. Dem zentralen Entscheidungsgremium, das die grundsätzliche Förderfähigkeit eines Start-ups beschließt, gehören Vertreterinnen und Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen an.

Ausführliche Informationen unter:

www.startupbw.de/pre-seed/

www.l-bank.de/pre-seed
 

Weitere Informationen unter:

www.startupbw.de

Weitere Meldungen

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt.

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045: Ergebnisse und dringender Handlungsbedarf

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen

Bühne frei für Innovation: Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“

Bühne frei für Innovation: Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt den Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Logo von Start up BW
Start-up BW

EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb gewinnen Regional Cup

Bühne frei für Innovation: EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb sichern sich das Ticket für das Landesfinale.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“.

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Mentorinnen-Programm

10 Jahre Empowerment - Mentorinnen-Programm startet in die Jubiläumsrunde

10 Jahre Empowerment – Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die Jubiläumsrunde

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.