KI-Labs

Wirtschaftsministerium fördert Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand durch den modellhaften Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro und fördert dazu insgesamt 19 „Regionale Labore für Künstliche Intelligenz“ (KI-Labs). Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (27. Dezember) in Stuttgart bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung.

Mit den KI-Labs soll Künstliche Intelligenz weiter in die Fläche des Landes getragen werden. „Wir müssen dafür sorgen, dass KI bei den mittelständischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen auch wirklich ankommt. Das ist für uns ein zentrales Anliegen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Daher werden – zunächst modellhaft – 19 regionale KI-Labs im ganzen Land gefördert, um insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu KI-Wissen zu erleichtern. „Mit diesem Ansatz, ein Netzwerk physischer KI-Labore im ganzen Land zu schaffen, sind wir bundesweit Vorreiter“, so Hoffmeister-Kraut. „Die KI-Labs sollen eine erste Anlaufstelle in der jeweiligen Region sein, bei der sich alle interessierten Unternehmen über konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI und beispielhafte Anwendungen informieren können“, so Hoffmeister-Kraut.

„Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Land. Es gibt kaum ein Feld der Digitalisierung, das solch hohe Wachstumsraten erwarten lässt. Aber der internationale Wettbewerb ist hart. Wenn wir von diesem Wachstum profitieren wollen, muss ‚KI made in Baden-Württemberg‘ zur Marke werden und wir müssen die Kommerzialisierung von KI entschlossen vorantreiben“, so die Wirtschaftsministerin. „Mit unserem Aktionsprogramm ‚KI für den Mittelstand‘ unterstützen wir unsere Unternehmen dabei, die Chancen von KI schnell und wirkungsvoll zu nutzen. Der modellhafte Aufbau regionaler KI-Labs als Anlaufstelle in der Fläche des Landes ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur weiteren Stärkung von KI im Mittelstand“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen

Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau der KI-Labs mit rund 1,8 Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu 15 Monaten. Die regionalen Träger leisten einen Eigenbeitrag in Höhe von insgesamt 0,85 Millionen Euro. Um die einzelnen Labs bei ihrer Arbeit ganz praktisch zu unterstützen und einheitliche Qualitätsstandards zu etablieren, investiert das Land weitere 0,5 Millionen Euro in die Entwicklung eines zentralen Unterstützungskonzepts, das den Labs u. a. Methoden und spezielle Werkzeuge für den Wissenstransfer bereitstellt. Das Konzept und die Instrumente werden gemeinsam vom Digitalen Innovationszentrum DIZ, dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart entwickelt.

Die Labore sollen dazu beitragen, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen das Potenzial von KI erkennen, konkrete Einsatzmöglichkeiten in ihrem Branchen- und Betriebs-Umfeld identifizieren und erste Schritte in Richtung KI-Anwendungen gehen können. Sie sollen außerdem als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume für Unternehmen dienen. Hierbei setzen sie auch inhaltliche Schwerpunkte mit Bezug zu den jeweiligen regionalen Bedarfen. Die Labore werden Interessierten außerdem regelmäßig die Möglichkeit bieten, erste eigene Erfahrungen in Testumgebungen zu sammeln und niedrigschwellige Unterstützung für Pilotprojekte zu erhalten. Auch die Netzwerkbildung zwischen KI-interessierten Unternehmen untereinander, KI-Anbietern und Forschungseinrichtungen ist eine wichtige Aufgabe der Labore beim Wissenstransfer. Die KI-Labs sind überwiegend mit den zehn regionalen Digital Hubs verknüpft, die mit Unterstützung des Ministeriums seit Mitte 2018 in verschiedenen Regionen des Landes aufgebaut wurden und inzwischen alle ihre Arbeit aufgenommen haben.

Geförderte KI-Labs

  1. Anwendungslabor KI-gestützte Prozessoptimierung
    Konsortium:
    - Fraunhofer-Gesellschaft e. V. (Fraunhofer IOSB und Fraunhofer ICT)
    - Karlsruher Institut für Technologie
    Fördervolumen: 76.207 Euro
     
  2. DHBW - Künstliche Intelligenz in der Region Hohenlohe-Odenwald-Tauberfranken (DHBW HOT-KI)
    Zuwendungsempfänger: Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
    Fördervolumen: 87.069 Euro
     
  3. HubWerk01:KI
    Zuwendungsempfänger: Digital Hub Bruchsal e. V.
    Fördervolumen: 97.881 Euro
     
  4. Industrienahes KI-Labor für die In-Line-Qualitätskontrolle mittels Deep Learning
    Konsortium:
    - Hochschule Aalen
    - IHK Ostwürttemberg
    Fördervolumen: 97.681 Euro
     
  5. KI vor Ort in Neckar-Alb
    Zuwendungsempfänger: IHK Reutlingen
    Fördervolumen: 99.985 Euro
     
  6. KI-Lab Animation & VFX
    Konsortium:
    - Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
    - Hochschule der Medien Stuttgart
    Fördervolumen: 97.430 Euro
     
  7. KI-Lab Bodensee
    Zuwendungsempfänger: cyberLAGO e. V.
    Fördervolumen: 69.198 Euro
     
  8. KI-Lab für Erneuerbare Energien (KILEE)
    Zuwendungsempfänger: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg
    Fördervolumen: 99.913 Euro
     
  9. KI-Lab Kurpfalz
    Konsortium:
    - Technologiepark Heidelberg GmbH
    - bwcon GmbH
    Fördervolumen: 91.350 Euro
     
  10. KI-Lab Nordschwarzwald
    Zuwendungsempfänger: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH
    Fördervolumen: 99.925 Euro
     
  11. KI-Lab Region Stuttgart (KI-LA-RS)
    Konsortium:
    - Zentrum für Digitalisierung Landkreis Böblingen – ZD.BB GmbH
    - Landratsamt Böblingen
    - Hochschule Reutlingen
    - Software Zentrum Böblingen/Sindelfingen e. V.
    Fördervolumen: 100.000 Euro
     
  12. KI-Lab Rhein-Neckar
    Konsortium:
    - Verband Region Rhein-Neckar
    - Universität Mannheim
    Fördervolumen: 97.485 Euro
     
  13. KI-Lab Südbaden
    Konsortium:
    - Hochschule Offenburg
    - Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Fördervolumen: 99.989 Euro
     
  14. KI-Lab Ulm | Alb-Donau | Biberach
    Konsortium:
    - Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach e. V.
    - bwcon GmbH
    Fördervolumen: 99.470 Euro
     
  15. KI-Labor im Zentrum für Maschinelles Lernen (ZML) der Hochschule Heilbronn
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Heilbronn
    Fördervolumen: 99.911 Euro
     
  16. KIM-Labs - Künstliche Intelligenz Mountains Labs
    Konsortium:
    - TechnologyMountains e. V.
    - Hahn-Schickard Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.
    - Hochschule Furtwangen
    Fördervolumen: 99.929 Euro
     
  17. KMUs go „Cyber Valley“ - Regionales KI-Lab für kleine und mittlere Unternehmen
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Esslingen
    Fördervolumen: 64.960 Euro
     
  18. M.Tech KI-Lab mittlere Neckarregion
    Zuwendungsempfänger: bwcon GmbH
    Fördervolumen: 91.959 Euro
     
  19. Regionales KI-Labor für die Region Allgäu-Oberschwaben (LK Ravensburg)
    Zuwendungsempfänger: Digitales Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben GmbH
    Fördervolumen: 97.663 Euro
Der Landeswettbewerb „RegioWIN 2030“ (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • RegioWIN

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Mit dem Wettbewerb nutzen wir die geballte Vor-Ort-Kompetenz, um Innovations- und Nachhaltigkeitsprojekte umzusetzen“

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Härtefallhilfen und Fortführung des fiktiven Unternehmerlohns

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unsplash / kendall ruth
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Die Hannover Messe findet dieses Jahr vom 12. bis 16. April statt und wird aufgrund der Pandemie rein digital ausgerichtet.

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Neue Broschüre der Landesregierung informiert zum Thema „Mobilfunk und 5G“

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Ein Miniatur-Holzhaus steht auf einem Schreibtisch vor Unterlagen, die gerade beschrieben werden.
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Forschungstaucher bei der Freilegung des Einbaums
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Beginn der spektakulären Bergung eines über 4.000 Jahre alten Einbaums im Bodensee

Ab dieser Woche findet die Bergung eines über acht Meter langen Einbaums aus der Zeit des 24. bis 23. Jahrhunderts vor Christus im Seerhein bei Konstanz statt.

Menschen in der Stadt (Quelle:© Artens, Adobe Stock)
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„Der durchgängige Erholungs­kurs des Arbeits­marktes ist ein gutes Zeichen“

„Der baden-württembergische Arbeitsmarkt zeigt erneut leichte Verbesserungen. Die saisonal übliche Frühjahrsbelebung trotzt auch weiterhin dem Lockdown“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut heute anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Brutto-Inlands-Produkt der Länder

„Wir brauchen Impulse und wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen“

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sagte heute anlässlich der veröffentlichten BIP-Zahlen nach Bundesländern: „ Der Einbruch der Wirtschaftsleistung zeigt: für die Zeit nach den tiefgreifenden Einschnitten brauchen wir Impulse und wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen“."

Stadt Korntal Münchingen
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Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme in Korntal-Münchingen erfolgreich abgeschlossen

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Korntal-Stadtmitte II“ wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro Landesfinanzhilfen hat das Wirtschaftsministerium die Sanierung gefördert.

Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Durlach-Aue“ in Karlsruhe mit 2,6 Millionen Euro gefördert

Mit 2,6 Millionen – darunter 1,3 Millionen vom Bund - fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Jahr 2021 die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Durlach-Aue“ in Karlsruhe.

Hand hält Paragraphen-Symbol in die Sonne
  • Insolvenzabsicherung

Antrag zu Gunsten von mittelständischen Reiseunternehmen erfolgreich im Bundesrat

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat sich im Bundesrat erfolgreich für kleine und mittlere Touristikbetriebe eingesetzt.

Kleiderbügel an einer Stange im Freien
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Wirtschaftsministerium fördert Intensivberatungen für den Einzelhandel mit 2 Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen den Einzelhandel fit für die Zukunft machen, die digitale Transformation der Branche voranbringen und ihre Wettbewerbsfähigkeit über die Pandemie hinaus nachhaltig stärken“

©Stock57 - stock.adobe.com
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Forschungsprojekt zur Herstellung von Wasserstoff-Tanks in Leichtbauweise gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Forschungsprojekt „H2-TowPreg“ zur Herstellung von Wasserstoff-Tanks in Leichtbauweise an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) mit rund 300.000 Euro.

Zeichnung einer Innenstadt mit Hochhäusern auf einer Tafel.
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4 Millionen Euro für Erhalt, Sanierung und Nutzung von 63 Kulturdenkmalen im Land

Mit rund 4 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2021 die Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 63 Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg.

Haus aus hölzernen Bauklötzen
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Mit insgesamt rund 2,7 Millionen Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Jahr 2021 drei Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung in Ettlingen.

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