Berufsorientierung

Wirtschaftsministerium fördert Berufsorientierung an vier Gymnasien im Raum Offenburg und Emmendingen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert die Berufsorientierung an vier Gymnasien im Raum Offenburg und Emmendingen in der Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 31. Dezember 2015.

Die Handwerkskammer Freiburg, die das Pilotprojekt konzipiert hat und umsetzt, wird mit einem Zuschuss in Höhe von rund 22.000 Euro unterstützt. „Wir wollen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten mit einer ganzheitlichen Berufsorientierung auch auf die Möglichkeiten und Chancen einer Berufsausbildung aufzeigen“, erklärte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid am 31. Oktober 2014 in Stuttgart. Dabei handelt es sich um das Gymnasium Kenzingen, das Goethe-Gymnasium Emmendingen, das Hans-Furler-Gymnasium Oberkirch und das Oken-Gymnasium Offenburg.

Das Konzept der Handwerkskammer Freiburg ist eng verzahnt mit der „Berufsorientierung an Gymnasien“ (BOGY). Es sieht vor, Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse mit einem breiten Spektrum von Berufen vertraut zu machen und sie bei der Suche nach einer Ausbildung oder Studium entsprechend ihren Talenten und Neigungen zu unterstützen. Bisher fördert das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die praktische Berufserprobung an Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen, jedoch nicht an Gymnasien. Das Projekt der Handwerkskammer Freiburg wird neben dem Land auch von der Bundesagentur für Arbeit gefördert

Den Jugendlichen werden auch die Vielfältigkeit einer handwerklichen Tätigkeit und Wege in die Selbstständigkeit aufgezeigt. Sie können sich in den Räumen der Gewerbe Akademie und Betrieben in verschiedenen Berufsfeldern praktisch erproben. Auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler werden einbezogen und laufend über den Ablauf, Zwischen- und Endergebnisse des Projekts informiert.

Mehr Informationen zum Modellversuch:

Folgende Module sind in der Zeit von Oktober 2014 bis Dezember 2015 geplant:

  • Modul 1: Auftaktveranstaltung für Schülerinnen und Schüler, für BOGY zuständige Lehrkräfte, Eltern und Berufsberaterinnen und -berater der Arbeitsagentur
  • Modul 2: Unterrichtseinheiten für Schülerinnen und Schüler zur Berufsorientierung, betrieblichen Ausbildung, und beruflichen Perspektiven im Handwerk, Einbeziehung von Ausbildungsbotschaftern
  • Modul 3: Kompetenzanalyse mit Auswertung und Feedbackgesprächen
  • Modul 4: Fünf Tage BOGY - praktische Erprobung von Berufen in der Gewerbe Akademie Freiburg und in Betrieben, begleitet von Mentorinnen und Mentoren der Handwerkskammer Freiburg
  • Modul 5: Chance Chef - auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch, wie man erfolgreich ein kleines Unternehmen führt. Sie werden dabei von Fachkräften angeleitet
  • Modul 6: Individuelle Auswertung durch Mentorinnen und Mentoren

Weitere Meldungen

unsplash / kendall ruth
Wirtschaftsgipfel

Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour

Mit der Premiere des neuen Formats „Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ bringt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg seinen etablierten Dialog erstmals nach Stuttgart.

Die am Oberlauf der Donau gelegene Heuneburg
Tourismus

Tourismus Erfolgsfaktor im Land / Infrastrukturprogramm 2027 startet

Ab sofort können Städte und Gemeinden wieder Anträge auf Förderung ihrer geplanten touristischen Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms 2027 (TIP) stellen.

Regional Cup der IHK Rhein-Neckar
Start-up BW

Linq Photonics aus Heidelberg gewinnt den Regional Cup der IHK Rhein-Neckar

Zwei Rentner stehen mit ihren Fahrrädern am Bodensee und schauen auf den See.
Rentenreform

Wirtschaftsministerin fordert zügige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission

Um Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu sichern, seien jetzt Kompromissfähigkeit und Reformbereitschaft gefragt.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Konjunkturprognose

Zumeldung zur aktuellen Konjunkturprognose des IAW und der Universität Hohenheim

Endlich wieder Wachstum im Land!

Eine Gruppe Menschen steht auf einer Wiese. Im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Vor der Gruppe stehen gelbe und blaue Buchstaben: BW und UK.
Brexit-Referendum

10 Jahre Brexit-Referendum

Wirtschaftsministerin fordert noch ambitioniertere EU-UK-Partnerschaft.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Start-up BW

Zwei IW JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg gewinnen in Köln

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg haben im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das "Beste Pitch Deck" geholt.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
ILA

Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie

Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie .

Logo von Start up BW
Start-up BW

Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.