Förderung

Wirtschaftsministerium fördert die Berufsorientierung von jungen Flüchtlingen in den Landkreisen Esslingen und Göppingen

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„Eine abgeschlossene Berufsausbildung und Beschäftigung gehören zu den grundlegenden Voraussetzungen, damit Integration gelingt. Dazu müssen die Flüchtlinge aber erst einmal die Ausbildungsberufe kennen lernen und wissen, wo ihre Fähigkeiten liegen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Mit 35.000 Euro fördert Wirtschaftsministerium die praktische Erprobung von Flüchtlingen in mehreren Berufen in den Landkreisen Esslingen und Göppingen.
Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) erhält die Förderung für die Berufserprobung von 50 jungen Flüchtlingen in ihrer überbetrieblichen Bildungsstätte in Kirchheim/Teck. Die Flüchtlinge sind Schülerinnen und Schüler der VAB-(Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf) oder VABO- (VAB zum Erwerb von Deutschkenntnissen) Klassen an der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule Kirchheim, der Albert-Schäffle-Schule Nürtingen, der Fritz-Ruoff-Schule Nürtingen, der Max-Eyth-Schule Kirchheim, der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule Nürtingen und der Gewerblichen Schule Göppingen.

„Die jungen Flüchtlinge sollen möglichst schnell eine berufliche Perspektive bekommen. Wir sorgen so auch dafür, dass die Betriebe geeignete und motivierte junge Auszubildende bekommen“, so Hoffmeister-Kraut. Neben dem Spracherwerb sei es auch entscheidend, dass die jungen Menschen Berufe kennen lernen würden.

In einer eintägigen Kompetenzanalyse können sie ihre Fähigkeiten testen. Dann besteht die Möglichkeit, sich in 80 Stunden in mindestens drei Berufsfeldern unter Anleitung eines Ausbilders in der überbetrieblichen Bildungsstätte zu erproben. Zudem werden die Flüchtlinge über das deutsche System der Berufsausbildung, das Spektrum der Berufe sowie die Anforderungen und Werte der betrieblichen Arbeitswelt in Deutschland informiert.

Um die Ausbilderinnen und Ausbilder zu unterstützen, kann zudem eine zusätzliche sozialpädagogische Betreuung, ein Dolmetscher, eine Dolmetscherin oder eine verantwortliche Ansprechperson gefördert werden.

Die Förderung stammt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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