Die Schülerfirma „Dorfgemeinschaftsladen“ von der Realschule Eberbach in Eberbach hat im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille geholt. Sie überzeugte mit ihrer Geschäftsidee, in Schollbrunn einen Dorfgemeinschaftsladen aufzubauen und damit eine lokale Nahversorgung in einem Ort ohne bestehendes Angebot zu schaffen.
Bereits zum 18. Mal vergab die Deloitte-Stiftung einen Sonderpreis für das „Beste Pitch Deck“ an die IW JUNIOR Schülerfirma „SchmelzwerkBB““ vom Richard-Wagner-Gymnasium aus Baden-Baden. Die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über die Reise nach Köln freuen.
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, gratuliert den beiden Preisträger-Teams: „Ich freue mich, dass zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg mit Preisen vom Bundeswettbewerb IW JUNIOR in Köln zurückkommen! Wir brauchen junge Menschen, die sich Herausforderungen stellen, Lösungen für Bedarfe in der Gesellschaft finden und in Schülerfirmen praktische Erfahrungen sammeln. Sie haben Begeisterung für unternehmerisches Denken und eigenständiges Handeln entwickelt. Deshalb ist es aus meiner Sicht von großer Bedeutung, Unternehmertum bereits in der Schule erlebbar zu machen und Raum für eigenes Ausprobieren zu schaffen. Für einen neuen Gründergeist im Land brauchen wir gerade jetzt neue Ideen und frische Perspektiven.“
Im Bundeswettbewerb in Köln sind 14 Siegerteams aus verschiedenen Bundesländern gegeneinander angetreten. Bewertet wurden vier Kriterien: Geschäftsidee, Pitch-Deck, Unternehmenspräsentation auf der Bühne sowie das Juryinterview.
Den Titel „Beste Schülerfirma 2026“ hat sich die Schülerfirma „AeroOne“ vom Evangelisch Stiftischen Gymnasium aus Gütersloh in Nordrhein-Westfalen mit ihrer Geschäftsidee professionelle Drohnenaufnahmen als volldigitale Lösung für Immobilienmaklerinnen und -makler, Bauunternehmen sowie Architekturbüros zu erstellen gesichert. Damit hat sich „AeroOne“ das begehrte Ticket zum größten Entrepreneurship-Festival und Schülerfirmenwettbewerb Europas „Gen-E 2026“ gesichert und wird im Juli in Riga für Deutschland gegen Schülerfirmen aus 40 verschiedenen Ländern antreten.
Den zweiten Platz sicherte sich das Unternehmen „Jung hilft Alt“ vom Gymnasium Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. „Jung hilft Alt“ überzeugte mit einer Geschäftsidee, die junge Helferinnen und Helfer an Seniorinnen und Senioren vermittelt, die Unterstützung im Alltag suchen.
Das Siegerteam nimmt am Europawettbewerb teil
Das Siegerteam des IW JUNIOR Bundeswettbewerbs darf Deutschland bei Gen-E, dem größten Entrepreneurship-Festival und Schülerfirmenwettbewerb Europas, vertreten. Das Europafinale findet vom 07.-10. Juli 2026 in Riga statt. Mehr als 200 Jungunternehmerinnen und -unternehmer aus 40 Nationen werden dann um den Titel „JA Europe Company of the Year 2026” kämpfen.
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