Heute (11. Juni) besuchte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Dort präsentiert das Land Baden-Württemberg seine Innovationskraft und seine führende Rolle als Luft- und Raumfahrtstandort – mit wichtigen Impulsen für die Zukunft Europas.
„Baden-Württemberg zählt zu den führenden Technologie- und Innovationsstandorten Europas. Mit einer leistungsstarken Industrie, exzellenter Forschung und innovativen Technologien leistet Baden-Württemberg wichtige Beiträge zur Wettbewerbsfähigkeit, technologischen Souveränität sowie Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas“, machte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, bei ihrem Besuch auf der Messe deutlich.
Die ILA zählt zu den weltweit wichtigsten Leitmessen der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie und bringt rund 750 Aussteller aus 37 Ländern zusammen.
„Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist ein technologisches Rückgrat unseres Industriestandorts. Unsere baden-württembergischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen stehen für Innovation, Wertschöpfung und hochqualifizierte Arbeitsplätze. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich, wie wichtig technologische Souveränität und eine leistungsfähige industrielle Basis sind“, sagte Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.
Zum Auftakt ihres Besuchs tauschte sich die Ministerin mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie aus.
Im Anschluss besuchte sie das Military Support Center, den gemeinsamen Ausstellungsbereich von Bundeswehr und Industrie. Dort standen Fragen der materiellen Einsatzbereitschaft, moderner Wartungs- und Instandhaltungskonzepte sowie digitaler Vernetzung und technologischer Innovationen für die Streitkräfte im Mittelpunkt.
„Eine leistungsfähige Bundeswehr braucht starke industrielle Partner. Baden-Württemberg verfügt über Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihren Technologien entscheidend dazu beitragen, die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte zu stärken und Europas sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit auszubauen“, betonte die Ministerin.
Auch heimische Unternehmen und Institutionen standen auf dem Besuchsprogramm der Ministerin. Beim Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg (LR BW) etwa informierte sie sich über die Entwicklung der heimischen Branche und deren Rolle als Innovationsmotor für zivile und militärische Anwendungen. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) standen aktuelle Forschungsprojekte aus den Bereichen Raumfahrt, Digitalisierung und sicherheitsrelevante Technologien im Fokus.
Darüber hinaus besuchte die Ministerin Tesat-Spacecom aus Backnang, einen führenden Anbieter von Kommunikationssystemen für Satelliten und Raumfahrtmissionen, Liebherr-Aerospace mit Standorten in Friedrichshafen und Mannheim sowie Diehl Aviation aus Laupheim, das neben innovativen Kabinenlösungen auch Technologien für militärische Anwendungen präsentierte.
Besucht wurde zudem Northrop Grumman LITEF aus Freiburg, ein Spezialist für hochpräzise Navigations- und Sensorsysteme, die sowohl in der Luftfahrt als auch in sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz kommen. Den Abschluss bildete ein Austausch mit Airbus Defence and Space aus Friedrichshafen, einem der bedeutendsten europäischen Zentren für Satelliten-, Aufklärungs- und Informationstechnologien.
„Die auf der ILA präsentierten Technologien zeigen eindrucksvoll, welche Kompetenzen Baden-Württemberg in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Sensorik, Kommunikation und Verteidigungstechnologien bündelt. Unsere Unternehmen sind unverzichtbare Partner für die technologische Zukunftsfähigkeit Europas – sowohl im zivilen als auch im sicherheits- und verteidigungspolitischen Bereich“, so Hoffmeister-Kraut.
Die Landesregierung unterstützt den Sektor im Rahmen ihrer Luft- und Raumfahrtstrategie „THE aerospace LÄND“ und setzt sich dafür ein, die technologischen Kompetenzen des Landes weiter auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung, Bundeswehr und europäischen Partnern zu stärken.
















