Arbeitsmarktzahlen

Arbeitsmarktzahlen November 2025

Die Arbeitslosigkeit verharrt auf höherem Niveau und die Stabilität des Arbeitsmarkts ist weiterhin fragil

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Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte am 28. November anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen: „Die Zahl der Arbeitslosen ist im November leicht zurückgegangen. Trotzdem bleibt das Arbeitslosenniveau hoch und die Stabilität des Arbeitsmarkts weiterhin fragil.“

Die Arbeitslosenquote bleibt im November 2025 bei 4,5 Prozent. Die gesamte Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg ging im November 2025 um 2.908 beziehungsweise 1,0 Prozent auf insgesamt 290.477 Arbeitslose zurück. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent und es gab 18.819 Arbeitslose weniger.

Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit stieg im November 2025 leicht an und lag bei 75.029. Gegenüber dem Vormonat waren dies 933 beziehungsweise 1,3 Prozent ausgeschriebene Stellen mehr. Im Vorjahresvergleich waren 3.988 (minus 5,0 Prozent) Stellen weniger ausgeschrieben.

„Das Stellenangebot ist im November leicht gestiegen, doch die Perspektiven bleiben aufgrund der aktuell hohen Unsicherheit über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ungewiss“, so die Wirtschaftsministerin.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren lag im November 2025 bei 25.340. Im Vergleich zum Oktober 2025 ist die Jugendarbeitslosigkeit damit um 1.133 Personen beziehungsweise 1,6 Prozent gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Jugendarbeitslosigkeit um 9,3 Prozent höher. Die aktuelle Jugendarbeitslosenquote betrug im November 2025 3,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 3,3 Prozent und vor der Coronapandemie im November 2019 bei 2,6 Prozent.

„Auch wenn die Jugendarbeitslosigkeit leicht zurückgeht, bleibt sie zu hoch. Die zurückgehende Zahl an Ausbildungsstellen zeigt, dass die wirtschaftliche Flaute auch junge Menschen sehr stark trifft. Zugleich liegt es nun mehr denn je an jeder Einzelnen und jedem Einzelnen, sich frühzeitig um Ausbildung oder Qualifizierung zu bemühen, flexibel zu bleiben und Chancen wie Berufsberatung oder Praktika aktiv zu nutzen“, so Hoffmeister-Kraut.

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