Zumeldung Arbeitsmarktzahlen Februar 2019

Baden-Württembergs Arbeitsmarkt weiter auf Erfolgsspur

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Eine Frau sitzt einem Mann in einem Büro gegenüber (Bild: © Djile, Adobe Stock)

„Der baden-württembergische Arbeitsmarkt entwickelt sich auch im Februar 2019 unvermindert positiv. Es ist eine gute Nachricht, dass wir in vielen Regionen des Landes Vollbeschäftigung erreicht haben“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Im Februar 2019 waren in Baden-Württemberg mit 196.644 Arbeitslosen 11.132 Personen bzw. 5,4 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich binnen Jahresfrist von 3,4 Prozent auf 3,2 Prozent. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Januar 2019 bewegte sich mit knapp 4.500 im üblichen Rahmen.

„Die erfreulich niedrigen Arbeitslosenquoten von Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder akademischer Ausbildung zeigen, dass berufliche Qualifizierung eine gute Investition in die Zukunft ist“, so die Arbeitsministerin weiter. Für Arbeitslose mit abgeschlossener Berufsausbildung seien die Chancen, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden, besonders gut, so Hoffmeister-Kraut. Im Jahresdurchschnitt 2018 lag die Arbeitslosenquote von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung bei lediglich 1,9 Prozent, jene von Menschen mit akademischer Ausbildung bei lediglich 1,6 Prozent. Hingegen weisen Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung eine Arbeitslosenquote von 10,3 Prozent auf, die Quote insgesamt lag bei 3,2 Prozent.

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen zudem, dass im Vergleich zum Vorjahr alle Personengruppen von der guten Arbeitsmarktentwicklung profitieren konnten. Trotz der erfreulichen Zahlen sieht die Arbeits- und Wirtschaftsministerin in der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit und bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund weiterhin wichtige arbeitsmarktpolitische Handlungsfelder.

Auch die Bemühungen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs müssten engagiert fortgesetzt werden. „An der hohen Arbeitskräftenachfrage mit über 110.000 offenen Stellen wird deutlich, dass für viele Betriebe Engpässe bei der Fachkräftegewinnung bestehen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Sie fügte hinzu, dass das Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr rund 50 Millionen Euro in die Fachkräftesicherung investiert habe. Schwerpunkte der Förderung waren die berufliche Aus- und Weiterbildung,Lernfabriken 4.0,Welcome Center als Anlaufstellen für internationale Fachkräfte und Unternehmen,mehr Frauen in MINT-Berufen sowie das arbeitsmarktpolitische AngebotPassiv-Aktiv-Tausch plus.

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