Handwerksbericht

Handwerk bleibt Stabilitätsfaktor fürs Land

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Anonymer Bauarbeiter auf einer Baustelle beim Hausbau errichtet eine Wand aus Ziegel. / ©Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Das Handwerk in Baden-Württemberg schloss das 1. Quartal 2022 mit deutlich höheren Umsätzen ab als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das zeigen neue  Zahlen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte dazu: „Die Stimmungslage im Handwerk war im ersten Quartal 2022 erfreulicherweise besser als im Vorjahr. Der Ukraine-Krieg, die Preissteigerungen und Lieferengpässe trüben die Aussichten allerdings etwas ein – auch wenn sich die Situation in den einzelnen Gewerken durchaus unterschiedlich darstellt. Trotz vieler Herausforderungen wie Corona-Pandemie, Lieferengpässe, Preissteigerungen und Fachkräftemangel verzeichneten die Betriebe eine Umsatzsteigerung. Das zeigt: Das Handwerk ist weiterhin ein Stabilitätsfaktor für Baden-Württemberg.“

Zum leichten Beschäftigungsrückgang zum Jahresbeginn ergänzte die Ministerin: „Mit der Frühjahrsbelebung steigt nun auch wieder der Personalbedarf. Der Fachkräftemangel – insbesondere in den für die Energiewende relevanten Bau- und Ausbaugewerken – besteht langfristig fort. Hinzu kommen weiter Herausforderungen wie die Digitalisierung. Mit unserer Zukunftsinitiative Handwerk 2025 und den Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und -gewinnung, zur strategischen Ausrichtung, zur Digitalisierung und zur Nachhaltigkeit werden wir die Betriebe deshalb weiter dabei unterstützen, auch in Zukunft erfolgreich zu sein.“

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