IAW und Universität Hohenheim legen Konjunkturprognose für Baden-Württemberg vor

Das Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) legte in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim am 25. Juni seine aktuelle Konjunkturprognose vor. Demnach zeichnet sich für das laufende Jahr eine konjunkturelle Erholung ab.

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Die IAW-Prognose basiert auf einem Modell, das in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim mit Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus entwickelt wurde.

Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 um 0,4 Prozent zurückgegangen ist, deutete sich schon um den Jahreswechsel an, dass die konjunkturelle Talsohle im Land erreicht wurde. Im ersten Quartal ist die baden-württembergische Wirtschaft nach aktuellem Berechnungsstand wieder leicht gewachsen. Nach nun vorliegenden Berechnungen des IAW Tübingen und der Universität Hohenheim dürfte sich diese Entwicklung im Jahresverlauf fortsetzen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut dazu: „Damit sind längst nicht alle wirtschaftlichen Sorgen behoben. Aber das erfreuliche Lebenszeichen unterstreicht: Baden-Württemberg kehrt in den Kreis der Wachstumsregionen zurück.“

„Die konjunkturelle Erholung, die sich in ersten Zahlen niederschlägt, darf uns positiv stimmen. Den damit verbundenen Rückenwind gilt es nun aber auch zu nutzen, um die strukturellen Wachstumshemmnisse zu überwinden“, so die Ministerin bezugnehmend auf die aktuelle Prognose von IAW und Universität Hohenheim. Der private Konsum steige. Zudem greife in den Unternehmen wieder mehr Zuversicht um sich, was sich nach und nach in einer anziehenden Investitionstätigkeit niederschlagen werde. Es blieben aber beträchtliche Risiken vor allem exportseitig mit Blick auf die geopolitischen Konflikte, einschließlich der momentan noch ungelösten Frage, wie es im Zollstreit zwischen den USA und der EU weitergehen werde.

„Insofern: Erleichterung ja – aber keine Entwarnung und vor allem kein Ruhekissen mit Blick auf anstehende Reformen, die notwendig sind, damit Deutschland und Baden-Württemberg wieder auf einen langfristig höheren Wachstumskurs gelangen können“, sagte Hoffmeister-Kraut.

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