Allianz Industrie 4.0

Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit rund 3,85 Millionen Euro fort.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die dritte Förderphase läuft bis Ende 2029. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der Allianz Industrie 4.0, die als Impulsgeberin und als Plattform Orientierung und konkrete Hilfe für die kleinen und mittleren Unternehmen bietet, nicht nur fortgeführt, sondern zudem an den Bedarfen der baden-württembergischen Industrie weiterentwickelt.

„Innovationen sollen bei uns im Land wieder oberste Priorität haben. Deshalb investieren wir gezielt in die Zukunftsfelder KI, Robotik, Quantentechnologie, Raumfahrt, Verteidigung und in intelligente Produktionssysteme, die all diese Bereiche miteinander verbinden“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zur Fortführung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. „Hierzu benötigen wir gut vernetzte Akteurinnen und Akteure, die den Austausch zwischen Unternehmen und Forschung vorantreiben. Hierfür ist die Allianz Industrie 4.0 hervorragend aufgestellt. Ihre Aufgabe wird auch künftig sein, Innovationen im Land sichtbar zu machen und Ideen und geeignete Köpfe so zu vernetzen, dass neue Innovationen entstehen.“

Die neue Förderphase ab Mai 2026 schließt sich nahtlos an die bisherige Förderung an. So kann die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der digitalen Transformation auch weiterhin gewährleistet werden. Mit Beginn der neuen Förderphase wird der Fokus der Allianz Industrie 4.0 insbesondere in Hinblick auf die individuellen Bedarfe der Industrie in Baden-Württemberg geschärft. Ziel der dritten Förderphase „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg – Next Level“ ist es, die heterogenen Digitalisierungsniveaus innerhalb der Unternehmenslandschaft in Baden-Württemberg zu identifizieren und daraus individuelle Entwicklungspfade für Unternehmen abzuleiten, um diese auf das nächste Level der digitalen Transformation zu heben.

Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg 2026“ gestartet

Auch in diesem Jahr wird die Allianz Industrie 4.0 wieder die Auszeichnung „Allianz Industrie 4.0 Award“ ausloben. Die bisherigen Gewinner haben gezeigt, dass es in Baden-Württemberg nicht nur eine große Zahl an innovativen Einzellösungen gibt, sondern auch hervorragende ganzheitliche Digitalisierungsstrategien in den Unternehmen verfolgt werden. Mit dem Preis werden nicht nur technologische Innovationen gewürdigt, sondern auch die Fähigkeit, Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil im gesamten Unternehmen zu verankern. Ziel der Auszeichnung ist es, diese Best Practices sichtbar zu machen und andere Unternehmen zu inspirieren, ihren eigenen Weg in die digitale Zukunft zu gehen.

Eine Bewerbung für den Wettbewerb ist ab sofort über die Homepage der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg möglich (Allianz Industrie 4.0 Award BW – ALLIANZ Industrie 4.0 Baden Württemberg | Industrie 4.0). Die Bewerbungsfrist endet am 17. März 2026.

Seit Start des Wettbewerbs vor drei Jahren wurde der „Allianz Industrie 4.0 Award“ an insgesamt zehn Unternehmen in der Kategorie „Excellence“ und an 78 Unternehmen in der Kategorie „Winner“ vergeben.

In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen ausgezeichnet. Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der digitalen Transformation verliehen, die mehrere oder alle Unternehmensbereiche umfassen und die dem Unternehmen einen wesentlichen strategischen Wettbewerbsvorteil bieten.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.i40-bw.de.

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg umfasst ein Netzwerk aus rund 50 Partnerorganisationen, das die Industrieunternehmen im Land bei der Digitalisierung unterstützt und dazu beiträgt, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und stehen im Fokus der Allianz Industrie 4.0. Zusammen mit Informations- und Unterstützungsangeboten bildet vor allem die Vernetzung der beteiligten Branchen und Technologiefelder ein zentrales Handlungsfeld. Die Allianz Industrie 4.0 wird ab Mai 2026 bis Ende 2029 mit rund 3,85 Millionen Euro durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Die Geschäftsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.

Kontakt

Weitere Meldungen

Radarsatellit umrundet die Erde.
Förderung

Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro unterstützt

Baden-Württemberg unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Bundesrat

Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Jahrelanger Einsatz zahlt sich aus: Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist mit HANDWERK BW und baden-württembergischen Handwerksunternehmen nach Rumänien.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Berufliche Ausbildung

„Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ wird weiter ausgebaut

Das Ministerium für Wirtschaft Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg baut das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ weiter aus.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Zumeldung

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe – Klares Bekenntnis zum Standort in Baden-Württemberg.

Start-up WOW Challenge 2026
Start-up BW

BLACKPIN.IOT GmbH agewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026"

Bühne frei für Innovation: BLACKPIN.IOT GmbH aus Aalen/Hüttlingen gewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2026/27“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitte mit einem symbolischen Förderscheck
Förderung

Land fördert Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS mit zehn Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg fördert mit rund zehn Millionen Euro das Embodied AI Center als Teil des künftigen IPAI CAMPUS.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026

Gründerwasen 2026: Baden-Württembergs Start-up-Ökosystem in einem Festzelt vereint.

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Förderung

Land fördert Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus finanziert die Initialphase des Vor-habens „Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr – IZEDD“ mit rund 300.000 Euro.

Wirtschaftsgipfel Afrika
Wirtschaftsgipfel Afrika

5. Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Im Mittelpunkt des 5. Wirtschaftsgipfel Afrika stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.

Auftaktveranstaltung Frauenwirtschaftstage 2026
Frauenwirtschaftstage

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial steht im Mittelpunkt.

Verleihung der Wirtschaftsmedaille
Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille des Landes für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Gründer und Inhaber der BeneVit Gruppe, Kaspar Pfister, mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin dazu mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo
Industrial Accelerator Act (IAA)

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Pharmastandort

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Start-up BW Family Day: Land bringt Start-up Ökosystem zusammen

Rund 250 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren diskutierten beim ersten Start-up BW Family Day über Finanzierung, Venture Clienting und die Zukunft des Start-up-Ökosystems in Baden-Württemberg.