Arbeitsmarkt

Ruhiger Oktober am Arbeitsmarkt

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Der baden-württembergische Arbeitsmarkt hat im Oktober den im September eingesetzten Herbstaufschwung fortgesetzt. Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärten Arbeitsministerin Katrin Altpeter und Wirtschaftsminister Nils Schmid: „Der baden-württembergische Arbeitsmarkt bleibt auf Kurs und zeigt sich von den Krisen in Europa und Asien unbeeindruckt. Die Konjunktur bleibt erstaunlich widerstandsfähig.“

Mit 218.028 gemeldeten Arbeitslosen waren 7.906 Menschen weniger arbeitslos als noch im September. Die Arbeitslosenquote sank von 3,8 Prozent auf 3,7 Prozent und lag damit auch wieder unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Ministerin Altpeter wies darauf hin, dass von dem positiven Umfeld insbesondere auch jugendliche Arbeitslose profitiert haben. Deren Arbeitslosenquote sank binnen eines Monats von 3,1 auf 2,6 Prozent. „Das späte Ende der Sommerferien und die ungebrochene Nachfrage der Wirtschaft nach Arbeitskräften hat dazu geführt, dass sich der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit im Oktober fortgesetzt hat. Ich freue mich, dass in diesem Monat rund 3.500 Jugendliche wieder einen Arbeitsplatz gefunden haben“, so die Ministerin.

Wirtschaftsminister Schmid unterstrich, dass die aktuellen Zahlen für eine robuste Entwicklung im Land sprächen: „Die weiter sinkende Arbeitslosigkeit zeigt, dass die baden-württembergische Wirtschaft gut aufgestellt ist.“

Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Angesichts des anhaltenden Zustroms von Flüchtlingen betonten die Ministerin und der Minister die Bedeutung von Sprachkursen und Qualifizierungsmaßnahme, um Flüchtlingen einen leichteren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Landesregierung habe bereits entsprechende Programme auf den Weg gebracht, die sich vor allem an junge Menschen und Flüchtlinge mit Duldung oder Aufenthaltsstatus richteten.

„Es gibt keine bessere Integration als durch Beschäftigung. Einer Beschäftigung nachzugehen gibt Normalität und hilft den Menschen in einer neuen Heimat anzukommen. Zudem haben wir einen großen Fachkräftebedarf. Wir dürfen diese Potenziale nicht ungenutzt lassen“, erklärte Minister Schmid.

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