Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte Dürrn“ in Ölbronn-Dürrn erfolgreich abgeschlossen

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Rathaus Ölbronn-Dürrn

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte Dürrn“ in Ölbronn-Dürrn wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro Landesfinanzhilfen hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Sanierung gefördert. „Ölbronn-Dürrn ist ein gutes Beispiel dafür, wie vor allem die Bürgerinnen und Bürger von der Städtebauförderung profitieren und dabei ihre eigenen Wünsche einbringen können. Die Wohn- und Lebensqualität in der Ortsmitte des Ortsteils Dürrn konnte durch die städtebauliche Erneuerung erheblich verbessert und neue Bewohnerinnen und Bewohner angezogen werden“, erklärte Wirtschaft- und Wohnungsbauministerin Hoffmeister-Kraut heute (8. April 2021) anlässlich des Abschlusses dieser Sanierung.

Die städtebaulichen Förderangebote seien von großer Bedeutung und hätten vielfältige positive Auswirkungen, so die Ministerin. „Die Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die Stadtentwicklung: Quartiere werden aufgewertet, Brachflächen neu genutzt und es kann dringend benötigter Wohnraum entstehen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus, wovon ganz besonders das heimische Handwerk profitiert“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Nachdem im Ortsteil Ölbronn bereits in den Jahren 1998 bis 2013 im Rahmen der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte Ölbronn“ die Ortsmitte gestärkt worden war, war es ein wichtiges Ziel dieser Sanierung, auch im Ortsteil Dürrn eine zentrale Ortsmitte zu schaffen und die zahlreichen ortsbildprägenden und denkmalgeschützten Gebäude zu sanieren und zu erhalten. Ein großes Vorhaben war die grundlegende Modernisierung des unter Denkmalschutz stehenden Rathauses. Dafür hatte sich eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerentscheid ausgesprochen. Das Rathaus wurde komplett entkernt, saniert – auch energetisch und brandschutztechnisch - und dabei auch barrierefrei gestaltet. Gefördert wurden auch der Umzug und die zeitweilige Unterbringung der Verwaltung in Ersatzräumen.

Zudem nutzten zahlreiche private Eigentümer die Gelegenheit und modernisierten insgesamt 26 Wohnungen. Dabei wurde besonderen Wert auf die Erhaltung der zahlreichen denkmalgeschützten und ortsbildprägenden Gebäude gelegt. Die modernisierten Wohnungen zogen auch neue Bewohnerinnen und Bewohner nach Dürrn und veränderten die Sozialstruktur im Ortsteil.

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